Süd-Thailand besteht aus einer etwa 71270 qkm großen Halbinsel, die (mit etwa 740 km Küstenlinie) an das Andamanische Meer und (mit etwa 1.870 km Küstenlinie) an das Südchinesische Meer grenzt.
Ausläufer des Himalaja-Gebirges ziehen sich in nord-südlicher Richtung quer durch die Halbinsel.
Die Sankala Khin-Bergkette bildet im Süden die Grenze zu Malaysia.
Während die Küstenlinien – und die dazu gehörenden Inseln – mit Fischereihäfen und Ihren traumhaften Stränden beeindrucken, bietet das Inland zwischen den Küsten eine vielschichtige Vegetation: Urwälder, Wasserfälle, Naturparks, Höhlen und Seen (...mit einer Fläche von 1040 qkm ist der Sogkhla-See der größte).
Da die östliche Küste nicht so steil abfällt, wie die auf der westlichen Seite, sind hier fruchtbare – von Flüssen durchzogene – Tiefebenen zu finden in denen Reis und Gemüse wächst.
Wahrscheinlich ist Südthailand noch immer das perfekte Paradies für Strandfreaks und Wassersportler – doch wurde das "happy-go-lucky-feeling" nicht erst am 26. 12. 2004 durch die Tsunami-Katastrophe (und die damit verbundene Verwüstung Phukets) getrübt.
Bereits seit Anfang 2004 ist die Situation in den – vorwiegend moslemisch besiedelten – Provinzen, die an Malaysia grenzen, durch ständige Terrorakte an Militärs, Polizisten und Zivilisten gekennzeichnet. Separatistische Moslems fordern seit Jahren eine Abspaltung der Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani vom buddhistischen Thailand. Alle bisherigen Bemühungen der thailändischen Regierung den Konflikt – der in den letzten Jahren über 3700 Opfer kostete – auf friedlicher Basis zu lösen, blieben ohne Erfolg.
Der südlichen Region werden die folgenden 14 Provinzen zugeordnet:
(Für die – in der Aufstellung – rot markierten Provinzen, liegt eine
Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vor.)
01. Chumphon
02. Krabi
03. Nakhon Si Thammarat
04. Narathiwat !!
05. Pattani !!
06. Phang Nga
07. Phatthalung
08. Phuket
09. Ranong
10. Satun
11. Songkhla !!
12. Surat Thani
13. Trang
14. Yala !!
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Unbedingt sehenswert im Süden Thailands:
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(Keine der folgenden Empfehlungen befinden sich in den Provinzen Narathiwat, Pattani, Songkhla oder Yala.)
Ko Phi Phi ist eine Inselgruppe, die etwa 25 Seemeilen von Phuket und etwa 20 Seemeilen von Krabi an der Westküste von
Thailand liegt (Provinz Krabi). Sie besteht aus der Hauptinsel Ko Phi Phi Don und der kleineren Nachbarinsel Ko Phi Phi Le. Während Ko Phi Phi Don touristisch erschlossen ist, und zahlreiche Unterkünfte von einfach bis komfortabel bietet, ist Ko Phi Phi Le zwar unbewohnt, doch trotzdem bekannter als der große Bruder. Denn genau hier wurde 2000 der britisch amerikanische Blockbuster "The Beach" (...nach dem Kultroman des Engländers Alex Garland) von Regisseur Danny Boyle effektvoll in Szene gesetzt – was der kleinen Insel natürlich eine Publicity im King-Size-Format bescherte. (Siehe Original-Trailer zu "The Beach" unten).
Nördlich der Inselgruppe liegen die kleinen Inseln Ko Mai Phai und Ko Yung, auf denen nur einige Fischerfamilien leben.
Im Süden befinden sich die beiden unzugänglichen Felsen-Inseln Ko Bida Nai und Ko Bida Nok.
Alle Inseln zusammen bilden den etwa 400 qkm großen
Hat Noppharat Thara Marine National Park der Provinz Krabi. Mit steil aufragenden Felskuppen, silbernen Sandstränden, smaragdgrünem Wasser und Korallenriffen mit einer einzigartigen Artenvielfalt, bietet diese Gegend ein einzigartiges Umfeld für Wasser- und Tauchsportaktivitäten.
Wat Phra Mahathat ist eine Tempelanlage in Nakhon Si Thammarat (...Hauptstadt der gleichnamigen Provinz), und gilt als
einer der wichtigsten Wats in Südthailand. Die Anlage ist etwa 1700 Jahre alt und wurde damals gebaut, um Buddhareliquien aus Sri Lanka aufzubewahren. Die Dachspitze des Hauptgebäudes erreicht eine Höhe von über 70 Meter. Des weiteren existieren zwei kleinere Kapellen, die rechts und links vom Hauptgebäude angesiedelt sind.
Wihan Luang (die Kapelle auf der linken Seite) wurde im klassischen Ayutthaya-Stil gebaut.
Wihan Pra Ma (die Kapelle auf der rechten Seite) beinhaltet eine mehrere hundert Jahre alte Tür mit geschnitzten Darstellungen der Hindugötter Brahma und Wischnu – sowie ein kostbares Buddha-Relief.
Phang Nga ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, und liegt ungefähr mittig auf der Landwegstrecke Phuket/Krabi. Von
hier aus erstreckt sich – Richtung Süden – die Phang Nga Bay, ein Flussdelta mit zahlreichen pittoresken kleinen Inseln, die man sich bei einer Bootsfahrts näher ansehen kann.
Der Star dieser Kalksteininseln ist Khao Pinggan (angelehnter Berg), und wurde – wie Ko Phi Phi Le – durch einen Kinofilm bekannt, und zwar durch den James Bond Streifen "The man with the golden gun" (1974). Zum Glück war die im Film vorgenommene Sprengung des markanten Felsen (Khao Tapu), der vor der Insel aus dem Wasser ragt, nur ein Specialeffect. Er steht noch heute dort, und ist ein sehr beliebtes Fotomotiv.
Wat Suwan Kuha ist ein Tempel im Amphoe (Bezirk) Takua Thung, der südwestlich direkt an die Hauptstadt Phang Nga grenzt. Der Tempel verteilt sich über diverse Höhlen (...große Höhle, helle Höhle, dunkle Höhle und Kristallhöhle) in einem Berg. Die große Höhle beherbergt mehrere Buddhastatuen – unter anderem einen 15 Meter langen liegenden Buddha.
Der gesamte Tempel ist mit Porzellanplatten dekoriert.
Ko Phuket ist Thailands größte Insel. Sie liegt etwa 870 km von Bangkok entfernt im Andamanischen Meer und erreicht mit 540 qkm etwa die Größe Singapurs. Bekannt ist Phuket vor allem für seine herrlichen Buchten, die palmengesäumten weißen Sandstrände und das klare, türkisfarbene Wasser. Daneben bietet die Insel aber auch mit Regenwald bedeckte Hügel und Berge, Wasserfälle sowie Kokosnuss- und Kautschukplantagen. Letztere sind neben den Zinnvorkommen der ursprüngliche Grund für Phukets Reichtum – denn die Insel wußte schon im 19. Jahrhundert die wichtige geographische Lage (...Handelsweg zwischen Indien und China) zu ihrem Vorteil zu nutzen.
So trieben schon bald Portugiesen, Franzosen, Holländer und Engländer regen Handel mit Phuket. Noch heute zeugen diverse Gebäude aus dieser Zeit von ausländischen – vor allem portugiesischen – Einflüssen.
Phuket verfügt über einen eigenen Flughafen, auf dem täglich Flüge aus Bangkok eintreffen. Außerdem verkehren täglich – klimatisierte und unklimatisierte – Busse zwischen Bangkok und Phuket.
Sehenswürdigkeiten von Phuket City (Hauptstadt von Ko Phuket):
1. Strände in Ko Phuket:
2. Tempel in Ko Phuket:
Tempel der gesamten Insel. Er liegt etwa 8-10 km südöstlich von Phuket City. Dieser Tempel soll der beiden – in Phuket hoch verehrten – Mönche Luang Pho Chuang und Luang Pho Chaem gedenken, die vor allem für ihre medizinischen Kenntnisse und Fähigkeiten berühmt waren. In einem Teakhaus neben dem Wat werden Andenken an die Mönche aufbewahrt.3. Naturschutzgebiete & Nationalparks in Ko Phuket:
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4. Sonstiges in Ko Phuket:
Weitere Fotos der Insel findest Du in unserem
Phuket Album.
Mu Ko Phetra ist ein Meeres-Nationalpark im Andamanischen Meer, der zu den beiden südthailändischen Provinzen Satun und Trang gehört. Er wurde im Dezember 1984 als Thailands 14. Meeres-Nationalpark eröffnet.
Etwa 90 % seiner ca. 495 qkm Gesamtfläche besteht aus Wasser- bzw. Meer. Der Rest setzt sich aus etwa 30 Inseln zusammen, die an den Küstenlinien im nördlichen Teil der Provinz Satun und im südlichen Teil der Provinz Trang liegen.
Einige Inseln der Provinz Satun:
Einige Inseln der Provinz Trang:
Ko Samui ist mit ca. 245 qkm Fläche – nach Ko Phuket und Ko Chang – die drittgrößte Insel Thailands. Sie liegt im Golf von Thailand, und ist die größte Touristenattraktion der Provinz Surat Thani. Die Entfernung zu der gleichnamigen Provinzhauptstadt beträgt etwa 85 km. Ko Samui ist an der schmalsten Stelle 21 Kilometer und an der weitesten Stelle 25 Kilometer breit. Eine knapp über 50 km lange Ringstraße führt um die komplette Insel – fast immer an der Küste entlang.
(Abbildung unten: Blick über den Chawaeng-Beach.)
Ko Samui ist ein Teil des Samui Archipels, also einer inselreichen Meergegend, dem insgesamt ca. 100 Inseln angehören. Neben Ko Phangan, Ko Tao, Ko Nang Yuan, Ko Taen zählen auch die etwa 40 Inseln des Ang-Thong Meeres-Nationalparks zu diesem Archipel.
Seit 1988 verfügt die Insel über einen eigenen Flughafen, der seit 2005 nicht nur von Bangkok, sondern auch von Singapur, Phuket, Pattaya, Krabi und Hong Kong aus direkt angeflogen wird. Der Flug von Bangkok dauert nur knapp 70 Minuten. Selbstverständlich ist eine Anreise von Bangkok auch per Bus oder Bahn möglich. Die Reise geht dann erst bis Surat Thani und von dort per Fähre zu Ko Samuis Hauptstadt Na Thon. Fähren ermöglichen auch eine Verbindung zu den Nachbarinseln Phangan und Tao. Die Gewässer um Ko Tao gehören zu den weltweit beliebtesten Tauchgebieten.
Das Landesinnere Ko Samuis besteht zum Großteil aus Berglandschaften, die – durch übertriebene Abholzung – von lichtem Baumbewuchs und starkem Buschwerk geprägt sind. Der höchste Berg der Insel ist der im Südwesten gelegene 635 m hohe Khao Thai Kwai.
Ko Samuis schönste Strände liegen an der Ost- und an der Nordküste:
Im Osten sind es die Strände von Chawaeng und Lamai. Im etwas weniger touristisch erschlossenen Norden, begeistern die Buchten von Mae Nam und Bo Phut.
Die etwa 40 Inseln des
Ang-Thong Meeres-Nationalparks liegen
nordwestlich von Ko Samui in einem etwa 250 qkm großen Gebiet. Ungefähr ein Fünftel dieser Fläche besteht aus Inseln, der Rest aus Wasser. Die meisten der Inseln weisen die – für die Region typischen – bizarren Kalksteinformationen auf, die teilweise über 300 Meter aufragen. Besonders sehenswert sind die Inseln Mae Kok und Sam Sao: Ko Mae Kok läd zu einem Besuch des vielleicht schönsten Sees der Region ein – einem smaragdgrünen Salzsee namens Tale Nai. Auf Ko Sam Sao ist neben einem riesigen Felsentor das vielleicht schönste Korallenriff des Nationalparks zu bestaunen.
Ko Samui – und die angrenzenden Inseln – gelten zu Recht als landschaftliches Juwel für Liebhaber von Buchten, Sandstränden und Korallenriffs. Doch das Lebensgefühl auf Ko Samui hat sich drastisch verändert. Von dem lockeren Stil der Aussteiger, die die Insel in den 1970er Jahren nach Goa für sich "entdeckten" ist definitiv nichts mehr übrig geblieben. Aber auch der mehr oder weniger softe Folgetourismus, der in den 1980ern die Insel belebte, ist inzwischen nur noch Geschichte. Abgesehen von Pattaya dürfte es wohl kaum eine Gegend in Thailand geben, in der die Tourismus-Entwicklung derartig rasant nach vorn getrieben wird, wie in Ko Samui. Doch im Gegensatz zu Pattaya, hat das in Ko Samui zu Preisexplosionen geführt, die – zumindest für die Einheimischen – kaum noch tragbar sind. Wie dem auch sei: Die Fans werden es gelassen hin nehmen und "ihrer" Insel weiterhin treu bleiben.
Weitere Fotos findest Du in unserem
Ko Samui Album.
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