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Einige Thais sagen, dass Pattaya so etwas wie "...Beruhigende Brise, welche vom Südwesten her bläst..." bedeutet. Mit ein bisschen Fantasie kann man diesem Gedanken folgen, denn
schließlich bedeutet "lom pat" soviel wie "der Wind bläst". Andere sagen dagegen, der Name Pattaya sei eine (irrtümliche) Abwandlung des Namens Tap Phraya, der wiederum auf die folgende historische Begebenheit zurück zu führen ist: Als sich König Taksin 1767 mit seinen Truppen aufmachte, um Verstärkung gegen die burmesische Übermacht zu sammeln, legte er irgendwo im Umfeld des heutigen Pattaya eine Rast ein. Aller Wahrscheinlichkeit nach, lag diese Stelle in unmittelbarer Nähe des Khao Tap Phraya – eines sehr bekannten Berges zwischen Pattaya und Jomtien, denn "Phraya" bedeutet Prinz (...Taksin) und "Thap" soviel wie Armee. Von dort aus zog die Armee weiter Richtung Rayong und Chantaburi. Auf dem Rückweg verbündete Taksin sich in der Nähe von Chonburi mit Tong Duan (dem späteren König Rama I). Gemeinsam konnten sie die Burmesen aus dem Land vertreiben.
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Man kann es sich heute kaum vorstellen, aber zwischen 1950 und 1960 wurde die Bucht von Pattaya gerade mal von einigen Fischerfamilien bewohnt.
Die große Wende für Pattaya begann langsam aber sicher durch die verstärkte Einmischung der USA in den – im Süden Vietnams – stattfindenden Bürgerkrieg. Um im Falle einer Intervention gegen Nordvietnam (...zu der es dann im März 1965 kam) flexibler operieren zu können, hatte man bereits Ende der 50er Jahre in Thailand eine Basis für die US-Marine errichtet. Die befand sich in Sattahip, was den Vorteil hatte, dass der Flughafen Utaphao gleichzeitig als Basis für die US-Airforce genutzt werden konnte. Um den GIs auch etwas "Freizeitgestaltung" bieten zu können, hatte das US-Militär am heutigen Pattaya Beach extra eine Art Urlaubscamp errichtet. Hier wurden recht bald ganze
Lastwagenladungen von psychisch und physisch angeschlagenen GI's hingeschafft, die dann nach ca. 1 Woche von der nächsten Truppe abgelöst wurden. Schnell sprach es sich bei der Bevölkerung herum, dass hier einschlägige – aber gute – Geschäfte mit einer zahlungskräftigen Klientel langfristig in Aussicht stehen könnten. An Wochenenden kamen dann mit der Zeit auch verstärkt Besucher aus Bangkok nach Pattaya.
Obwohl nach dem Ende des Vietnamkrieges (1975) die GI's von der Bildfläche verschwanden, war das Fundament für die weitere Entwicklung Pattayas gesetzt worden. Mit rasanter Geschwindigkeit wuchs Pattaya und entwickelte sich schnell zu einem der bekanntesten Touristenzentren in Südostasien.
Aufgrund dieses Wachstums wurden Pattaya und Naklua 1979 zu Pattaya City zusammengefasst und erhielten den Status einer Großstadt mit eigener Stadtverwaltung.
(Abbildung oben rechts: Wappen der Stadt Pattaya.)
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Heute reisen jedes Jahr (hauptsächlich zwischen November und Februar) über eine Million Urlauber – aus fast allen Teilen der Welt – nach Pattaya und geniessen dort das pulsierende Leben sowie die unzähligen Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten.
Andere Reisende machen einen großen Bogen um Pattaya, da sie die Stadt für schmuddelig und moralisch verkommen halten. Viele von denen, die so negativ urteilen, waren allerdings selbst noch nie in Pattaya. Sie beziehen Ihre Informationen aus den westlichen Sensationsmedien, die einen Großteil der Schuld daran tragen, dass Pattaya sein zweifelhaftes Image als Sextourismus-Paradies – für eine bestimmte männliche Klientel – einfach nicht mehr los wird. In Wirklichkeit gehen die staatlichen Bemühungen und Entwicklungen seit Jahren in eine andere Richtung, nämlich den seriösen Tourismuszweig weiter auszubauen und noch attraktiver zu gestalten, als er schon ist. Dabei ist Pattaya in dieser Hinsicht schon jetzt sehr gut bestückt, und hat in vielen Bereichen mehr zu bieten als Chiang Mai oder Phuket. Nicht nur das Nachtleben präsentiert eine spektakuläre Auswahl an Bars mit Live Musik, Nightclubs, Diskotheken, Cabarets, etc. Auch die Hotels, Gästehäuser und Restaurants bieten Alternativen für jeden Geschmack und jedes Budget. Dazu kommen unzählige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung (Sport, Strand, Besichtigungen, Ausflüge, shopping etc...), auf die ich später detailierter eingehen möchte. Und auch ruhige, ländliche, idyllische Plätze hat Pattaya (etwas ausserhalb des Zentrum) zu bieten – aber auch dazu später.
Weitere Pluspunkte für Pattaya sind die schnelle problemlose Anbindung zum Suvarnabhumi Airport in Bangkok, ein Riesenangebot an internationalen Dienstleistungen, eine sehr gute medizinische Rundum-Versorgung (von einfach bis DeLuxe) sowie englischsprachige – und teilweise auch deutschsprachige – Medien.
Doch wie jede Stadt, hat auch Pattaya seine Probleme. Die kann man auch nicht schönreden – denn es sind nicht nur Laien, sondern vor allem auch Tourismusexperten und Städteplaner, die sich ständig eine Frage stellen: Wie lange wird Pattaya ohne grundlegende Veränderungen im jetzigen Tempo weiter wachsen können? Die Infrastruktur kann nicht mehr lange mithalten. Das Wasser reicht nicht aus, die veralteten Leitungen brechen (vor allem in der Regenzeit) an immer mehr Stellen ein und der Straßenverkehr versinkt im Chaos.
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Die Stadt Pattaya besteht offiziell aus den folgenden Subdistricts (Tambon):
a) Nong Prue
b) Na Kluea
c) Huai Yai (nur teilweise)
d) Nong Pla Lai (nur teilweise)
e) Ko Lan
Die folgenden Zahlen (Stand 04. 2007) beinhalten alle diese Subdistricts:
Insgesamt 19.207 angemeldete Hausregister, ergeben mit allen dort angemeldet lebenden Personen eine offizielle Einwohnerzahl von 104.318. (Das macht einen Durchschnitt von 5,43 Personen pro Haus).
Zu diesen offiziell gemeldeten Personen kommen laut Schätzung der zuständigen Behörden nochmal 300.000 bis 500.000 nicht gemeldete Personen dazu – die vor allem auf unangemeldete Saisonarbeiter zurückzuführen sind, sich auf Wellblechhütten und die unzähligen Mietzimmer der "Wohnblöcke" verteilen, und daher statistisch nicht genauer erfasst werden können.
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Wer in Bangkok ankommt, der hat – immer vorausgesetzt er möchte das auch – mehrere Möglichkeiten nach Pattaya zu gelangen:
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Eine Alternative bietet der "Bell Travel Service":
Das 1995 gegründete Unternehmen "Bell Travel-Service" hat sich auf Fahrten zwischen Bangkok, Pattaya und Suvarnabhumi Airport spezialisiert. Die folgenden Touren bietet die Firma an sieben Tagen die Woche an:
1. Bangkok –> Pattaya
(09:30/13:30/17:30, 350 Baht pro Person)
2. Pattaya –> Bangkok
(09:30/13:30/17:30, 350 Baht pro Person)
3. Pattaya –> Suvarnabhumi Airport
(06:00/09:00/11:00/13:00/15:00/17:00/19:00, 200 Baht pro Person)
4. Suvarnabhumi Airport –> Pattaya
(08:00/10:00/12:00/14:00/16:00/18:00, 200 Baht pro Person)
Eine Fahrkartenreservierung (...mindestens drei Tage vor dem Reisedatum) erfolgt nach vorheriger Registrierung über die
Website des "Bell Travel Service".
Danach klickt man sich einfach durch das übersichtlich gemachte englischsprachige Informations-Menü, und sucht sich die passende Route zum gewünschten Zeitpunkt aus. Falls das in Pattaya oder Bangkok gebuchte Hotel in der Service Area-Liste zu finden ist, kann man sich auch von dort abholen lassen.
Wenn nicht, dann muss man sich zum ausgewählten Zeitpunkt an einer der drei Stationen (Bangkok, Suvarnabhumi Airport, Pattaya) einfinden.
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Alternativ kann man natürlich auch von seinem Hotel in Bangkok per Skytrain, Bus, Metro oder Taxi zum Eastern Bus Terminal (Sukhumvit Road, gegenüber Soi Ekamai) fahren. Von dort fahren etwa alle 30 Minuten klimatisierte, bequeme Busse Richtung Pattaya. Ein Ticket kostet ca. 130,- Bhat. Je nach Uhrzeit bzw. Verkehrslage benötigt der Bus für die Strecke vom Eastern Bus Terminal Bangkok bis nach Pattaya etwa 2 bis 2,5 Stunden. Zur Rushhour allerdings auch schon mal länger.
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Flughäfen:
Pattaya selbst besitzt keinen eigenen Flughafen. Aber etwa 30 km von Pattaya – bei Sattahip – liegt der Utaphao Airport. Bangkok Airways bietet Verbindungen zu den Flughafen auf Ko Samui und Phuket an. Oriental Thai Airlines fliegt von Chiang Mai, Bangkok und Phuket zum Utaphao Airport.
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Bahnhöfe:
Fährt man von der Sukhumvit Road in die Soi Siam Country Club, so führt dort (...links vor den Bahngleisen) eine kleine Nebenstrasse nach ca. 600 Metern zum Bahnhof von Pattaya. Das dortige Büro ist von 09.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, und es können Reservierungen für alle Routen der staatlichen Eisenbahn vorgenommen werden können. Fahrpläne liegen dort ebenfalls aus. Jeden Tag kann man dort gegen 14.35 Uhr per Zug nach Bangkok reisen – für weniger als 50 Bhat. Dafür dauert die Fahrt dann allerdings auch knapp 4 Stunden! Die Reise ist zwar interessant und preiswert, aber eben leider auch unkomfortabeler und länger als per Bus.
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Busbahnhöfe:
Pattaya besitzt folgende Busbahnhöfe:
a) Der Busbahnhof Nord ist Pattayas wichtigster Bahnhof. Er liegt an der North Road, und ist der zentrale Punkt für alle klimatisierten Busse, die aus Bangkok kommen – und nach Bangkok fahren. Da hier die meisten Touristen eintreffen, befinden sich auch zahlreiche Motorrad-Taxis – und Songthaew (offene Pickups mit zwei Sitzbänken) vor Ort – um Fahrten in die Stadt oder zu den Hotels anzubieten.
b) Der Busbahnhof Süd an der South Road ist für die – nur geringfügig preiswerteren – nicht klimatisierten Busse nach Bangkok (und weiteren Zielen an der Golfküste) zuständig.
c) Am Busbahnhof auf der Central Road starten – ebenfalls ausschliesslich nicht klimatisierte – Busse in Richtung Isaan und Nordthailand.
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Sonstiges:
Für Fahrten innerhalb Pattayas stehen einige Möglichkeiten zur Auswahl:
1. Die Motorrad-Taxis sind an jeder Ecke zu finden, und bieten sich an, wenn es mal schnell gehen soll. Jeder Fahrer hat einen Helm für den Kunden parat. Die Preise liegen in der Regel – auch bei längeren Strecken – zwischen 30 und 50 Bhat. Trotzdem sollte man vorher nach dem Preis fragen.
2. Die dunkelblauen "Songthaew" (übersetzt = zwei Reihen) ersetzen in Pattaya weitestgehend die Busse – und leider auch komplett die TukTuks. Der Name (zwei Reihen) erklärt sich beim Anblick von selbst: Es handelt sich um umgebaute Pickups, bei denen hinten zwei Bänke in Längsrichtung montiert worden sind. Dazu gibt es eine Überdachung sowie einen offenen Einstieg.
Songthaew werden des weiteren auch Bhat-Busse genannt.
Die blauen Songthaew fahren einige standardmässige Routen innerhalb von Pattaya (z.B. zwischen Beach-Road und Second-Road) zum Festpreis von 5 Bhat pro Person. Längere Strecken nach Jomtien im Süden oder Naklua Im Norden kosten 10 Bhat. (Bei ausländischen Fahrgästen fordern die Fahrer oft 5-10 Baht mehr). Feste Haltestellen gibt es nicht. Man winkt, wenn man ein Songthaew sieht, bei dem man mitfahren möchte. Wenn das Ziel erreicht ist, betätigt man kurz die Klingel, steigt aus und bezahlt.
Am liebsten agieren die Bhat-Busse natürlich als Ersatz für Taxis oder TukTuks, denn das ist für sie am lukrativsten. Z.B.: Ein schwerbepackter Tourist winkt einen leeren Songthaew heran, und möchte sich vom Einkaufszentrum Carrefour zu seinem Hotel an der Beach Road bringen lassen. Für diese relativ kurze Strecke (ca. 2-3 km) wird er wahrscheinlich zwischen 50,- und 80,- Bhat zahlen müssen – vorausgesetzt er handelt vorher mit dem Fahrer den Preis aus. Macht er das nicht, dann kann es ihm auch durchaus blühen, dass er hinterher 180,- Bhat zahlen soll, denn die Bhat-Busse verfügen über keinen Taxameter. Die Fahrer bestimmen den Fahrpreis für privaten Taxiservice nach eigenem Ermessen. Dieses willkürliche Vorgehen, hat Ihnen dann auch den Ruf eingebracht, sich nicht selten wie Abzocker aufzuführen. Wie dem auch sei, es empfiehlt sich auf JEDEN FALL!!! bei privaten Fahrten vorher den Preis auszuhandeln.
3. Seit Dezember 2007 bietet die Baht-Bus-Cooperative Chonburi für Fahrten im Großraum Pattaya 25 nagelneue, leuchtend gelbe, Taxameter-Limousinen (Marke Toyota Altis) an. Die Grundgebühr beträgt 35 Baht, aber wie überall in Thailand sollte der Kunde natürlich darauf achten, dass der Fahrer den Taxameter beim Start auch wirklich aktiviert. Die aktuelle Rufnummer ist: 087-140 4433. Leider sprechen die Mitarbeiter des Callcenters ein sehr rudimentäres Englisch. Ein weiteres Problem ist, dass im Kofferraum nur ein minimaler Platz zur Verfügung steht, denn alle Fahrzeuge werden mit Flüssiggas betrieben – und der Gastank nimmt nun mal einen erheblichen Platz im Kofferraum ein.
4. Viele Hotels und Gästehäuser bieten kleinere Motorräder zum Verleih an. An der Beach-Road können des weiteren P.S. starke Mega-bikes gemietet werden. Auch Autos (vom Kleinwagen bis zum Geländewagen) werden zur Vermietung angeboten. Für alle
Fahrzeuge und Motorräder gilt folgendes: Versicherungen bieten nur die größeren Firmen (...z.B. Budget oder Avis) an. Bei den meisten anderen Verleihern gilt die unschöne Regelung, dass der Mieter für Pannen oder Beschädigungen des Fahrzeugs sowie für verursachte Schäden – während der Mietzeit – selbst gerade stehen darf!
Überhaupt sollte man sich sehr wohl überlegen, ob man sich ohne Fahrerfahrung wirklich gleich in Pattaya ein Fahrzeug leihen – und damit in den Verkehr stürzen möchte. Es ist nicht nur der Linksverkehr, der eine gewisse Umstellung erfordert. Der Strassenbelag hält an vielen Stellen unangenehme Überraschungen (Löcher, Huckel, etc...) bereit, und
die Fahrweise der Thais ist nicht nur gewöhnungsbedürftig. Ein unerfahrener Fahrer könnte in der einen oder anderen Situation schnell in Panik geraten.
Unabhängig davon muss noch beachtet werden, dass für Touristen ein internationaler Führerschein in Thailand unbedingt erforderlich ist.
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Unbedingt sehenswert in Pattaya:
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Crocodile farm & the million years stone park:
Die wunderschön gestaltetete Anlage wurde im Februar 1992 eröffnet und erstreckt sich über mehr als 280.000 qm. Sie liegt etwas ausserhalb von Pattaya, ist aber mit dem Auto oder Motorrad in etwa 20-30 Minuten bequem zu erreichen. Auf der ebenfalls gut gestalteten
Website befindet sich eine Wegbeschreibung mit Skizze.
Die Anlage bietet eine architektonisch malerische und gepflegte Parkanlage, mit seltenen Bonsai Arten, uralten Riesenbäumen und bizarren 75 Tonnen schweren Gesteinsformationen. Das alles ist so phantastisch angeordnet, dass sich der Besucher manchmal wie "Alice im Wunderland" vorkommt.
Des weiteren ist eine Krokodilfarm mit über 1000 Krokodilen integriert. Natürlich darf auch die übliche Krokodilshow nicht fehlen – eine Vorführung, die sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist.
Beeindruckend sind auch die Giant Catfishs (Riesenwelse), die man von einem kleinen Steg aus im See mit Brot füttern kann. Außerdem sind Kamele, Elefanten, Löwen, Tiger, Bären, Emus, Strauße und vieles mehr zu besichtigen. Die Anlage ist täglich von 08.00 - 18.30 geöffnet.
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Khao Pattaya (Pattayas Berg):
Lässt man Pattayas Hafen hinter sich, und fährt die steil ansteigende Pratanamnak Road entlang, so erreicht man (nach ca. 10 Minuten) eine Kreuzung, nach der es nochmals steil nach oben geht. Dann sieht man ihn auch schon: Khao Phra Yai oder auch Big Buddha. Um den Tempel mit der großen Buddha-Statue, die über Pattaya wacht, nun von nahem betrachten zu können, muss man allerdings erst die nach oben führenden Treppenstufen bezwingen.
Nach dem Abstieg sollte man nicht versäumen, den (rechts
unterhalb des Parkplatz liegenden) Chinesischen Park zu besuchen. Alles ist sehr idyllisch und liebevoll mit Figuren und Bildern gestaltet, ein kleiner Pavillion ist dem "unsterblichen Lehrer" Confucius gewidmet.
Beide Plätze verbreiten eine faszinierende meditative Stille, die in krassem Gegensatz zu der – nur wenige Kilometer entfernten – Partylaune an der Beach-Road steht.
Direkt hinter der Kreuzung – auf dem gegenüber liegenden Berg – befindet sich die Navy Radio Station. Sie ist keine 5 Minuten Fahrt vom Big Buddha entfernt, und man hat von dort DEFINITIV den besten Ausblick über ganz Pattaya (...siehe erstes Foto unter "Pattaya im 21. Jahrhundert"). Vor der Radio Station stehen zahlreiche Stände mit Snacks und Getränken.
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The Sanctuary Of Truth:
Biegt man in Nord-Pattaya am Delfin-Kreisel in die Naklua Road ein, und danach links in die Soi Naklua 12, so erreicht man problemlos
das Prasat Satjatham – besser bekannt als The Sanctuary Of Truth.
Im Prinzip kann man The Sanctuary Of Truth als ein thailändisches Kunsthandwerks-Projekt der Superlative bezeichnen. Der Baubeginn war 1981 – und es sind insgesamt 30 Jahre Bauzeit angesetzt worden. Der – komplett – hölzerne Gebäudekomplex präsentiert nicht nur mythologische Figuren der Thai-Kultur, sondern auch der Chinesischen-, Laotischen und Khmer-Kultur.
Die gut gemachte
Website zeigt Beispiele und Ansichten der Arbeiten, stellt die Möglichkeiten vor Ort vor – und präsentiert neben einer Wegbeschreibung sogar eine Preisliste.
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Wat Yansangwararam:
Etwa 17 km ausserhalb von Pattaya in Richtung Satahip liegt Wat Yansangwararam. Die Tempelanlage steht unter königlichen Patronat. Sehr sehenswert sind der königliche chinesische Tempel und das Museum. Neben einer Schule und einem Krankenhaus befinden sich in den Tempelanlagen auch Aufzucht- und Pflegestationen für gefährdete Wildtiere.
Über eine asphaltierte Straße – oder alternativ über ca. 200 Stufen zu Fuß – erreicht man den Tempel an der oberen Seite des Hügels, dessen Zentrum einen Fußabdruck Buddhas beherbergt.
Etwa 2 km südlich des Tempels ist ein weiteres Highlight zu bestaunen:
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Khao Chee Chan Sculptural Image ist der Name des ca. 109 Meter hohen und etwa 60 Meter breiten Kunstwerkes, das einen goldenen Umriss Buddhas zeigt. Die Zeichnung wurde zum
50jährigen Jubiläum der Thronbesteigung von König Bhumibol Adulyadej im Jahre 1996 an den vorher künstlich geglätteten Nordfels des Khao Chee Chan geläsert. Während die Laserarbeiten in nur zwei Tagen beendet werden konnten, nahmen die Vergoldungsarbeiten mehrere Monate in Anspruch. Angeblich handelt es sich um das größte Buddha-Bildnis der Welt.
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Underwater World:
Etwa 200 Meter südlich des Einkaufszentrums Tesco Lotus in Südpattaya befindet sich auf einer Fläche von 12 Rai (19.200 qm) der Themenpark Underwater World. Er beinhaltet eins der größten Ozeanaquarien Asiens, in dem die staunenden Besucher durch einen über 100 Meter langen Tunnel eine Unterwasserwelt voller Meerestiere betreten. Der Tunnel besteht aus 6,4 cm dicken Plexiglasplatten.
Insgesamt leben über 4.000 Meerestiere in dem Ozeanaquarium, darunter auch seltene Arten, wie z.B. Geigenrochen und Muränen
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Nong Nooch Tropical Garden:
Der größte botanische Garten Südostasiens erstreckt sich über eine Fläche von 2.400.000 qm Land und liegt etwa 20 Minuten südlich von Pattaya. Die Anlage wurde 1980 für Besucher eröffnet, und erhielt ihren Namen zu Ehren der Gründerin Noongnooch Tansacha.
Nicht nur Botaniker und Hobby-Botaniker dürften bei der mannigfaltigen Landschaftsgestaltung leuchtende Augen bekommen:
Ein Orchideengarten, eine Bonsai-collection, ein Kakteengarten, ein tropischer Garten, ein europäischer Garten, ein Palmengarten, und und und.
Daneben präsentieren sich ein Kunsthandwerkszentrum sowie eine Anzahl beliebter Folklorevorführungen und traditioneller Zeremonien.
Auch ein Tierpark und eine Elefantenshow gehören zu den Attraktionen des Nong Nooch Tropical Gardens. Weitere Informationen sind auf der
Website zu finden. Die Anlage ist täglich von 08.00 - 18.00 Uhr geöffnet.
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Elephanten Dorf Pattaya:
Fährt man vom der Sukumvit Road in die Siam Country Club Road und folgt dort der Ausschilderung, so erreicht man nach ca. 5 km
das Pattaya Elephant Village. Gegründet wurde es 1974 – auf einem den Bedürfnissen der Elefanten angepassten Gelände. Inzwischen leben dort ca. 30 Elefanten.
In der 90 minütigen Veranstaltung wird nicht nur gezeigt wie intelligent die Elefanten sind, sondern auch wie sie ausgebildet werden, oder wie sie gebadet werden. Selbstverständlich ist auch ein Ritt auf dem Elefantenrücken möglich. Ausserdem werden diverse Ausflüge (Elefantenreiten) sowie Kombinationstouren angeboten. Weitere Informationen sind auf der
Website des Elephant Villages zu finden – unter anderem auch eine Wegbeschreibung mit einer Skizze.
Geöffnet ist täglich von 9.00 - 18.00 Uhr, Showtime ist täglich von 14.30 - 16.30 Uhr
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Tiffany-Show:
Auf der Second Road (zwischen Big C und Delfin-Kreisel) befindet sich ein Etablissement der besonderen Art: Die inzwischen – weit über Thailand hinaus bekannte – Tiffany-Show ist eine aufwendig inszenierte Cabaret-Show der Extraklasse. Das Verblüffende bei dieser Aufführung ist aber vor allem die Tatsache, dass die vielen wunderschönen Mädchen in den fantasievoll gestalteten Kostümen – zumindest rein anatomisch gesehen – zumeist Männer sind. Denn wie üblich wird im Transvestitismus das Tragen der Bekleidung eines anderen Geschlechts als Ausdruck der eigenen Geschlechtsidentität verstanden.
Wer einen Blick in die sehr aufwendig gestaltete
Website des Unternehmens wirft, der wird schnell erkennen, dass es sich hier um eine aufwendige und sehr seriöse Veranstaltung handelt, die vor allem auf künstlerischer Ebene überzeugen möchte.
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Mini Siam:
Fährt man auf der Sukhumvit Road Richtung Bangkok, so findet man das Mini Siam irgendwann hinter der Pattaya Nua Road in North Pattaya auf der gegenüberliegenden (rechten) Seite.
Mini Siam ist ein thematisch angelegter Park in dem sowohl wichtige thailändische Bauwerke, Denkmähler und Tempel als auch internationales Kulturerbe auf etwa 4,5 Hektar Fläche präsentiert werden. Der Clou dabei: Die meisten der etwa 100 Modelle sind im Maßstab 1: 25 gebaut worden. Die Anlage teilt sich in zwei Bereiche: Als erstes betritt der Besucher den Bereich "Mini Europa" (...in dem sich merkwürdiger Weise auch die ägyptische Tempelanlage Abu Simbel, die Oper von Sidney, New Yorks Freiheitsstatue und andere internationale Bauwerke befinden). Danach folgt dann das Thema "Mini Siam". Insgesamt sind etwa 100 Modelle zu besichtigen. Geöffnet ist täglich von 07.00 - 22.00!!! Uhr (bei Dunkelheit wird die Anlage sehr stilvoll beleuchtet).
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Ripley's Believe it or not:
Unübersehbar an der Beach Road ist das Royal Garden Plaza – Pattayas vornehmstes Shopping Center. Hier residiert in der zweiten Etage das Kuriositäten Kabinett "Ripley's Believe it or not". Ein recht markantes Wahrzeichen hat man für Ripley's auf der
Rückseite des Royal Garden Plaza errichtet (...nur sichtbar von der Second Road): Da schaut das Hinterteil einer zweimotorigen DC3 im schrägen Winkel aus der Gebäudewand des Royal Garden Plaza heraus – gerade so, als wäre sie im Sturzflug dort eingeschlagen. Ansonsten hat das etwas andere Museum einiges zu bieten. Angefangen mit dem Vorderteil der oben genannten DC3, warten insgesamt über 250 Kuriositäten (ein dreibeiniges Pferd, Schrumpfköpfe, ein behaarter Fisch, etc...) auf staunende Besucher.
Desweiteren gehören – auf gleicher Etage – noch folgende Attraktionen zum Ripley's-Imperium: "Haunted Adventure" ist so etwas wie eine Mischung aus Geisterbahn und Spukschloss. Im "4D Moving Theater" kann man Filme recht lebendig miterleben – und im "Infinity Maze" kann man animierte Labyrinthe durchlaufen, die schon beinahe als Vorgänger der Holodecks in "Startreck" durchgehen könnten. Genau wie die
Website ist bei "Ripley's" alles sehr professionell gemacht. Die Eintrittspreise sind allerdings dementsprechend hoch.
Ripley's World of Entertainment Pattaya ist täglich von 11.00 - 23.00 Uhr geöffnet.
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Pattaya Beach und Jomtien Beach:
Das wohl bekannteste Gebiet in Pattaya ist die aus Pattaya Beach, Beach Road und Second Road bestehende Einheit. Sie ist mit einer Logik angelegt, die durchaus Sinn ergibt: Die ca. 3 km lange Beach Road und die ebenfalls ca. 3 km lange Second Road sind parallel verlaufende Einbahnstraßen, die sich wie ein ovales Band um die dazwischen liegenden Bars, Hotels und Shopping-Center legen. Man kann die Beach Road nur von Norden in Richtung Süden befahren, und auf der Second Road geht es dann wieder von Süden nach Norden zurück. Diverse Querstraßen verkürzen die Verbindung. Die größeren Hotels wie das "Siam Bay View" und Shopping-Center wie das "Royal Garden Plaza" residieren auf Grundstücken, die sich von der Beach Road bis zur Second Road erstrecken und somit von beiden Strassen bequem erreichbar sind. Die von Norden nach Süden verlaufende Beach-Road ist die einzige Trennung zwischen den linke Hand liegenden Geschäften, Hotels, Shopping-Centern, Restaurants, Bars und der rechte Hand liegenden Strandpromenade sowie dem eigentlichen Strand. Der Strand wird tagsüber fast immer von Sonnenanbetern und Wassersportlern bevölkert. Hier wartet ein riesiges Angebot an Jet-Skis, Speedboats und Bananenbooten auf Kundschaft. Durch den Bau neuer Kläranlagen hat sich die Meerwasserqualität inzwischen angeblich erheblich verbessert.
Der Beach-Road-Abschnitt ab Central Road (Pattaya Klang) in Richtung Süden ist der Teil der Stadt, über den die Sensationsmedien dieser Welt mit Vorliebe berichten. Denn hier erwacht nach Einbruch der Dunkelheit das berühmte Nachtleben Pattayas. Aus den zahlreichen Bars erfolgt eine nicht gerade dezente Beschallung, während unzählige Damen (und auch Herren) ihrem freizügigen Gewerbe nachgehen. Erreicht man dann die South Road steht eine Entscheidung an: Weiter gerade aus geht es in die Walking Street (...siehe Abbildung oben), dem eigentlichen Zentrum von Pattayas Nachtleben – gegen das der restliche Teil der Beach-Road wiederum harmlos erscheint. Wer das nicht sehen möchte, der folgt links der South Road, und gelangt so zur Second Road, Third Road und zur Sukumvit Road.
Wesentlich ruhiger und gediegener verläuft das Leben am ca. 6 km langen Jomtien Beach, der allerdings durch den Khao Pattaya (Pattayas Berg) geografisch vom eigentlichen Pattaya getrennt ist. Seit 2006 gibt es aber eine weitere Verbindung zwischen Pattaya Stadt und Jomtiem über den Bali Hai Pier auf der Strandseite.
Der Strand als solcher ist attraktiver als Pattaya Beach, und das drumherum ist einfach familienfreundlicher. An Feiertagen ist dort allerdings wesentlich mehr los, als am Pattaya Beach, da viele Thais aus Bangkok und Umgebung anreisen, um hier bei Meeresfrüchten und kalten Getränken den Tag mit ihrer Familie zu geniessen.
Zwischen Süd-Pattaya und dem Jomtien Beach liegt Pattaya Park, ein Wasser-Vergnügungspark mit Whirlpools und gigantischen bunten Wasserrutschbahnen.
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Ko Lan:
Etwa 7 km westlich vor Pattaya liegt die Insel Ko Lan, die für ihren weißen feinkörnigen Sand und Ihre schönen Korallenriffe bekannt ist. Ko Lan ist die größte von Pattayas vorgelagerten Inseln. Die gemächliche Fahrt mit der Fähre dauert ca. 45 Minuten. Wesentlich schneller (ca. 15 Minuten) – aber auch teurer – ist die Fahrt mit einem der Speedboote, die überall am Pattaya Beach auf Kundschaft warten.
Wassersport-Fans kommen in Ko Lan voll auf ihre Kosten.
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Maprachan See:
Folgt man von der Sukumvit Road der Soi Siam Country Club, so erreicht man nach ca. 6 km auf der linken Seite ein kleines Wäldchen. Hier führt – durch ein (nicht für Autos) geöffnetes
kleines Tor – eine endlos gerade Straße neben dem Maprachan See entlang, der für den Großteil von Pattayas Wasserversorgung zuständig ist. Fernab vom hektischen Treiben der Innenstadt, kann man hier in malerischer Umgebung und idyllischer Ruhe joggen, Rad fahren, spazieren gehen, schwimmen – oder einfach nur die Seele baumeln lassen. Die einzigen Personen die man trifft, sind vereinzelte Angler am Seeufer.
Lediglich wenn Ruder oder Kajak-Meisterschaften ausgetragen werden, verwandelt sich die Idylle in ein großes Volksfest.
Weitere Fotos aus dem "Seebad" findest Du in unserem
Pattaya Album.
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In Relation zur Größe verfügt Pattaya über ein wahrhaft gigantisches Angebot an Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geschmack und Geldbeutel.
Kleinigkeiten fürs tägliche Leben lassen sich an jeder Ecke in einem der unzähligen 7/11 oder Family-Markt shops bekommen – und das rund um die Uhr!
Für einen normalen Einkauf bieten sich diverse Supermärkte an – und für den richtigen Großeinkauf stehen einige Einkaufszentren zur Verfügung, die meistens nach dem jeweiligen Kaufhaus benannt sind, das sie beinhalten. Des weiteren beherbergen sie dann noch eine große Zahl an kleineren Einzelhandelsgeschäften und den hier üblichen "marktartigen" Thai-Ständen sowie vor allem Franchise-Läden aus den Bereichen Coffee, Fastfood, Bücher, Foto, Kosmetik, etc... Palastartige Luxus-Einkaufszentren wie in Bangkok existieren in Pattaya (noch) nicht.
Die Öffnungszeiten liegen in der Regel (7 Tage die Woche) zwischen 09.00/09.30 Uhr und 22.00/22.30 Uhr. Ausnahme: Der Foodland Supermarkt hat 24 Stunden geöffnet.
Hier die wichtigsten Einkaufsmöglichkeiten auf einen Blick:
Supermärkte:
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Foodland Supermarket (Central Road, Richtung Sukumvit Road an der linken Seite nach Carrefour)
Best Supermarket (North Road, am Delfin Kreisel)
Friendship Supermarket (South Road, Richtung Sukumvit Road an der rechten Seite)
Einkaufszentren:
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Die französische Handelskette Carrefour ist ebenfalls in Pattaya vertreten (Central Road, Richtung Sukumvit Road an der linken Seite vor Foodland). Das Kaufhaus glänzt mit einem
hervorragenden Angebot an thailändischen und vor allem europäischen Lebensmitteln. Im gleichen Gebäude sitzt ebenfalls das große Bau- und Einrichtungshaus Home Pro. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Food-Bereich mit sehr sauberen, schmackhaften und preiswerten Garküchen. Das zusätzliche Angebot an Franchise-Läden und Thai-Ständen ist überschaubar und gut sortiert.
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Die thäiländische Kette Big C ist in Pattaya mit zwei Läden vertreten. Einmal an der Sukumvit-Road in Süd-Pattaya und einmal an der Second Road vor Nord-Pattaya. Letzterer Laden ist definitiv der interessantere, da er mitten in einem der beiden besten Einkaufszentren Pattayas liegt – dem Central Festival.
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Das Central Festival (Second Road vor Nord-Pattaya, rechte Hand) ist eine Anlage, die so großzügig angelegt ist, dass schon außen – zwischen den vielen Restaurants, Cafes und shops – genug Platz für kleinere Veranstaltungen vorhanden ist. Gelangt man dann ins innere des Einkaufszentrums, bleiben kaum noch Wünsche offen: Banken, Modegeschäfte, Kosmetikläden, Restaurants, Coffee-shops, Sportswear-Läden, DVD und CD-shops usw... warten auf konsumfreudige Besucher. In der zweiten Etage befindet sich dann noch ein SF-Cinema-City-Kinokomplex mit sechs Kinos, in denen top aktuelle internationale und auch nationale Kinohits laufen.
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Die englisch/thailändische Handelskette Tesco-Lotus ist zweimal in Pattaya vertreten. Einmal an der Sukumvit-Road in Süd-Pattaya (noch hinter Big C) und einmal an der North Road Richtung Sukumvit Road, linke Hand. Angebot und System sind vergleichbar mit Big C in Süd-Pattaya.
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Das Royal Garden Plaza ist der (erste) Versuch Pattayas an den luxuriösen Glanz der Einkaufszentren in Bangkok – ansatzweise – heranzukommen. Erreichbar ist es sowohl von der
Beach Road (hinter der Soi Post Office) als auch von der Second Road (vor der Soi Post Office). Im Unterschied zu den anderen Einkaufszentren in Pattaya ist kein Kaufhaus integriert. Ausserdem gehören die Fachgeschäfte fast ausschließlich zu bekannten Markennamen der gehobeneren Klasse. Alles ist von A-Z auf zahlungskräftige Qualitäts-Touristen ausgerichtet. Neben dem (unter Sehenswürdigkeiten bereits genannten) "Ripley's Believe it or not" residieren dort auch zwei kleine aber feine Kinos mit aktuellen Filmen.
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Mike Shopping Mall ist ebenfalls eins der großen Einkaufszentren, welches sich zwischen Beach Road (vor Soi 12)
und Second Road (hinter Soi 12) befindet. Hier ist täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr geöffnet.
Mike Shopping Mall verfügt ebenfalls über kein Kaufhaus, dafür aber über ca. 200 Markenartikel-shops sowie über eine nicht zu erfassende Menge an winzigen "marktartigen" Thai-Ständen, an denen vor allem Plagiate angepriesen werden. Sehenswert ist in einer der oberen Etagen die riesige Seidenabteilung, mit einer tollen Produktauswahl zu korrekten Preisen.
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Tukcom ist ein Einkaufszentrum speziell für die Bereiche Computer, Handys, Digitalcameras, MP3-Player, Software und DVDs. Fährt man von der Beach Road in die South Road, so findet man Tukcom kurz vor der Kreuzung zur Third Road auf der rechten Seite. Das Angebot ist beeindruckend und die Preise sind die günstigsten in Pattaya. Das Angebot ist nach Etagen gegliedert. Eine Etage alles zum Thema Handy, eine Etage nur Hardware, eine Etage nur Zubehör und eine Etage nur Kopien bekannter Software und DVDs. In der obersten Etage befindet sich dann noch eine Niederlassung der Kette IT-City.
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The Avenue Pattaya ist ein – im September 2007 – eröffnetes Einkaufszentrum, welches in der Second Road etwas hinter dem Eingang der Mike Shopping Mail liegt (...aber auf der
gegenüberliegenden Strassenseite). In der vierten Etage befinden sich vier – wie gewohnt super komfortable – Major Cineplex-Kinosäle (mit Honeymoon Seat, Opera Chair, etc...), in denen sowohl Thai-Filme als auch amerikanische Blockbuster laufen – letztere im Original im Thai-Untertiteln. In der obersten Etage hat sich dann der BLU-O bowling und Caraoke-Club angesiedelt.
Ansonsten konnte sich dieses Shoppingcenter nicht behaupten, und die meisten Läden mussten bereits nach einem halben Jahr schließen. Wie geht man in Thailand mit Problemen dieser Art um? Sehr kreativ: Man lässt die Geschäfte leerstehen, vermietet die freien Flächen um die geschlossenen Shops an fliegende Händler, und macht aus der ehemaligen Nobelpassage einfach einen Basar.
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Central Festival Pattaya Beach wurde am 23. Januar 2009 eröffnet, und ist ohne Frage das neue Highlight unter Pattayas wie Pilze aus dem Boden wachsenden Shopping-Centern.
Neben dem Luxuskaufhaus Central Department Store beinhaltet die wuchtige Anlage etwa 200 Geschäfte für noble Brandname-Shops, ein Kinozentrum, ein auf Feinkost getunter Tops-Supermarkt, die übliche Bowlingbahn, sowie unzählige Restaurants bekannter Ketten.
Das ganze verteilt sich auf 240.000 Quadratmeter in sieben Etagen. Das Parkhaus ist auf ca. 2.000 Fahrzeuge ausgerichtet. Zu finden ist der Koloss zwischen Second Road und Beach Road – neben der Soi 9.
Außerdem:
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Fascino ist ein elegantes Kaufhaus für Produkte aus den Bereichen Schönheit, Gesundheit, Medizin und Wellness – mit anderen Worten eine luxuriöse Symbiose aus Apotheke, Drogeriemarkt und Sanitätsfachgeschäft. Es gehört zu der Fascino Pharmacy Group und liegt an der North Road neben der Pattaya City Hall. Die Beratung ist ausgesprochen gut und kompetent. Viele Medikamente, die in Europa teuer und verschreibungspflichtig sind, kann man hier rezeptfrei für einen Bruchteil des Preises bekommen!
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Wochenmarkt ist in Pattaya jeden Freitag, Samstag und Sonntag von ca. 18.00 - 23.00 Uhr in der Thepprasit Road (rechte Seite kurz vor der Kreuzung zur Sukumvit Road). Hier werden vor allem Textilien, Schuhe, Schmuck, Uhren DVDs und CDs sowie Accessoires verkauft. Das Angebot ist erschlagend und die Preise sind wesentlich günstiger als an den Ständen auf der Beach Road oder den Geschäften in der City (...die ja zu einem großen Teil ihre Produkte hier einkaufen). Oft kann über den Preis verhandelt werden. Getränke und Essstände sorgen nebenbei für das leibliche Wohl.
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Es gibt zahlreiche Broschüren und Websites, die sich ausschließlich
mit dem Thema Essen und Trinken in Pattaya befassen. Ich will damit vor allem sagen, dass die Beschreibung des Angebotes an Restaurants und Bars in Pattaya den Rahmen dieses "Kleinen SPECIALS" sprengen würde, denn in Relation zur Größe Pattayas ist die Umschreibung "gigantisches Angebot" noch milde untertrieben.
Es gibt Restaurants für jeden Geschmack und jedes Budget in Pattaya:
Ich persönlich bevorzuge die einfache Original-Thai-Küche (...ohne Schnörkel und Europäisierungen). Gerne darf es auch mit chinesischen Einflüssen sein. Ab und an auch mal japanische Nudelgerichte. Möchte ich europäisch essen, dann besorge ich mir die Zutaten im Carrefour und koche selbst.
Als Abstinenzler übe ich mich in Thailand dagegen beim Verzehr von "toten Tieren" in roher oder halbroher Form – sowie Muscheln generell und frittierten Dingen in Restaurants, die ich nicht kenne. Mit dieser Faustregel sind mein Magen/Darmtrakt und ich (...nach einigen unschönen Erlebnissen) bisher sehr gut gefahren. Aber da hat natürlich jeder seine eigenen Tricks und Regeln – und das ist auch gut so.
Die Schärfe ist auch ein Thema für sich: Wer die Thai-Gerichte ein wenig kennt, wird wissen dass zwar viele, aber längst nicht alle über die – für einige Ausländer – unangenehme Schärfe verfügen. Wer sich nicht sicher ist, ob ein Gericht scharf ist oder nicht, der fragt einfach "sai phrik, mai?" (eingeben Chilli?) Wenn der Kellner nun den Kopf schüttelt oder "mai sai" (nicht eingeben) sagt, ist das Essen nicht scharf und eine weitere Diskussion erübrigt sich. Wenn als Bestätigung aber z.B. ein Kopfnicken oder ein "sai" (eingeben) vom Kellner kommt, kann man seine speziellen
Wünsche bezüglich der Schärfe äußern:
"dtong gaan mai pet", "dtong gaan pet" oder "dtong gaan pet pet"
(möchte nicht scharf, möchte scharf oder möchte sehr scharf).
Wobei die "dtong gaan pet pet" Variante für die meisten Farangs nicht unbedingt empfehlenswert sein dürfte.
Wenn meine Frau und ich essen gehen, zieht es uns häufig in die unten genannten Lokalitäten, denn hier stimmen – unserer Meinung nach – nicht nur Geschmack und Qualität sondern auch das Preis/Leistungsverhältnis, was in Pattaya nicht immer selbstverständlich ist.
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Garküchen/Foodstore im Carrefour:
Wenn es etwas schneller gehen soll, oder der Hunger nicht ganz so groß ist, bieten sich immer wieder gern die beliebten Garküchen an. Natürlich kann man hier auf die rustikale Originalvariante an der Strassenecke oder auf dem Markt zurückgreifen. Man muss es aber nicht. Wir gehen sehr gern in den (mit ca. 15 - 20 Garküchen) bestückten Foodstore im Carrefour essen. Hier gibt es das gleiche Original-Thaifood wie in den Garküchen auf der Strasse – mit einem Unterschied: Fleisch, Fisch und Seafood werden (ohne Straßenstaub) bei einer angemessenen Temperatur gelagert. Sowohl Thais als auch Farangs gehen hier gerne essen. Als Bonus gibts sogar eine kleine Theke an der frisch gezaptes Singha angeboten wird.
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Leng Kee:
Geht man an der Kreuzung Second Road/Central Road etwa 200 Meter Richtung Third Road, so findet man (auf der rechten Straßenseite) kurz hinter der Kasikornbank das traditionsreiche – und Ende 2007 komplett renovierte – Restaurant Leng Kee. Der Laden gehört zu Pattayas Urgesteinen, und ist thai/chinesischer Herkunft. Dementsprechend vielseitig (traditionelle thailändische und chinesische Küche) gestaltet sich die gut sortierte und bebilderte Speisenkarte in Thai und Englisch. Zugegeben, die Kellner stellen sich manchmal etwas hölzern an, aber das Essen entschädigt dafür mehr als genug. Die Entengerichte sind mit Abstand die besten, die Pattaya zu bieten hat. Die Atmosphäre ist locker, und das Publikum sehr gemischt (Thais, Farangs, Japaner, Chinesen...). Die Preise liegen auf dem Level eines Thai-Restaurants zwischen einfacher und mittlerer Klasse.
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Jee Bang:
Folgt man der Third Road in Richtung South Road, so erscheint nach etwa 500 Metern auf der rechten Seite ein großer, auffälliger Honda-Shop. Fast direkt gegenüber auf der anderen Strassenseite befindet sich das kleine unauffällige Restaurant Jee Bang. Die Leuchttafel mit dem Schriftzug ist nur in Thai, und das Lokal an sich, sieht nicht sonderlich einladend aus. Doch der Schein trügt. Jee Bang bietet 1A Isaan Küche (...und ich meine Original Isaan Küche – also sehr scharf). Die Bedienung ist freundlich, der Service ist gut, und die Speisenkarten sind in Thai und Englisch. Das Publikum besteht hauptsächlich aus thailändischen Gästen. Die Preise liegen auf dem Level eines Thai-Restaurants zwischen einfacher und mittlerer Klasse.
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Däng Dam:
Folgt man der Central Road in Richtung Sukumvit Road, so stößt man kurz vor der Kreuzung zur Third Road (...linke Seite) auf das traditionsreiche Thai-Restaurant Däng Dam. Die Spezialität des Hauses sind Nudeln (große Klasse: "Pad Thai" und "Pad Si Iu"), aber auch Curries und Suppen stehen auf der thai-englischen Karte. Man sitzt nett, der Service ist gut und das Publikum besteht hauptsächlich aus Thais und einigen Farangs. Die Preise liegen auf dem Level eines Thai-Restaurants der einfachen Klasse.
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Mäsriruen:
Dieses Thai-Restaurant liegt direkt im Erdgeschoss des Einkaufszentrum Central Festival (Second Road vor Nord-Pattaya, rechte Hand). Das Ambiente erinnert ein wenig an eine große Betriebskantine, die thai-englische Speisenkarte ist reichlich bebildert und enthält ein Sortiment von beachtlicher Auswahl. Hier sind Speisen aus mehreren Regionen Thailands zu erhalten, was normalerweise eher selten der Fall ist. Bedienung und Service sind gut und das Publikum besteht hauptsächlich aus Thais und Farangs.
Die Preise liegen auf dem Level eines Thai-Restaurants zwischen einfacher und mittlerer Klasse.
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Oishi Ramen:
Ebenfalls im Erdgeschoss des Einkaufszentrum Central Festival liegt das kleine Restaurant Oishi Ramen, ein Ableger der gigantischen japanischen Oishi Group, die hier vor allem durch Eistee bekannt wurde. Oishi betreibt Systemgastronomie aus allen Bereichen der japanischen Küche. Das hier angesiedelte "Ramen" befasst sich vor allem mit dem Thema Nudeln und Teigtaschen in allen erdenklichen Varianten. Dabei sind von den kleveren japanischen Marketingstrategen – die den amerikanischen in nichts nachstehen – auf geschickte Art und Weise Geschmacksrichtungen des thailändischen Marktes in das Konzept integriert worden, mit dem Effekt, dass nicht nur Ausländer, sondern auch Thais das Lokal frequentieren. Die Preise liegen auf dem Level eines Thai-Restaurants zwischen einfacher und mittlerer Klasse.
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MK:
MK-Restaurants gehören ebenfalls in den Bereich Systemgastronomie und sind die thailändische Variante des – eigentlich japanischen – Sukiyaki Konzeptes, das sich in Thailand größter Beliebtheit erfreut. Was ist Sukiyaki? Man koche eine würzige Brühe auf, serviere diese in einem Spezialtopf (mit Kocher) am Tisch und koche darin die Zutaten, die man sich auf der postermässig bebilderten Speisenkarte vorher bestellt hat (mariniertes Filet, Teigtaschen, Fischbällchen, Gemüse, etc...) Wie das dann im Endeffekt aussieht, kann man in dem folgenden – liebenswert schrägen – MK-Trailer begutachten.
Neben Sukiyaki kann man natürlich auch ein reichliches Sortiment an anderen Thaigerichten ordern. Eisgekühlten grünen Tee gibt es gratis zum Essen. Leider stellt MK – meiner Meinung nach – die Aircondition immer zu kühl ein, aber der Service ist gut. Das Publikum ist sehr gemischt (Thais, Farangs, Japaner, Koreaner...) Die Preise liegen auf dem Level eines Thai-Restaurants der mittleren Klasse.
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Letztendlich wäre da noch Pattayas "never ending story" über die Bars: Eigentlich ist schon viel zu viel über dieses Thema berichtet bzw. geschrieben worden – und oft genug wurde dabei ein Bild von Pattaya gezeichnet, das stark in Richtung Sodom und Gomorrha abdriftete. Vor allem waren – und sind – die Sensationsmedien stark an der penetranten Propagandierung dieses Negativ-Images beteiligt, denn Berichte dieser Art lassen sich (...unabhängig vom Wahrheitsgehalt) prima vermarkten.
Zugegeben: Pattaya leidet an einem Überangebot an Bars, was sich vor allem an der Anzahl der Schließungen durch Insolvenz bemerkbar macht. Doch für eine geschlossene Bar scheinen drei neue aus dem Boden zu schiessen. Besonders den Bars auf einfachstem Niveau (Bretterverschläge, Reihe an Reihe) fällt das Überleben nicht leicht.
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Traditionsreiche Bars wie z.B. die
"Tahitian Queen" (...seit 1978!) haben Ihr Stammpublikum, und wissen sich geschickt durch regelmässige Parties und eine eigene Website in Szene zu setzen.
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Das
"Hard Rock Cafe" hat mit den klassischen Pattaya Bier-Bars kaum Gemeinsamkeiten. Sowohl die Lage (am Eingang des Hard Rock Hotels) als auch die gediegene Atmosphäre und vor allem die happigen Preise gewähren dem Etablissement einen gewissen Sonderstatus, der – trotz sehr cooler Live-Musik – nicht jedermanns Geschmack ist.
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Mit rustikaler Blockhüttengemütlichkeit beschreibt man den traditonsreichen
"Moon River Pub" wohl am besten. Die Bar (mit Restaurant) trumpft mit
hervorragender Live-Musik, die wirklich jeden anspricht – da die Palette von den 60ern bis heute reicht. Nettes Extra: Auf Wunsch kann man sich sein Bier aus ein, zwei oder drei Liter großen Glas-Zylindern mit Kühlmantel am Tisch selbst zapfen.
Ein Nachteil ist die Lage: Der "Moon River Pub" befindet Sie direkt am "Thai Garden Resort" in der North Road... im Klartext: etwas ab vom Schuss.
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Wer auf kernige, klassische Rockmusik steht, kommt an – meinem heimlichen Favoriten –
"The Blues Factory" kaum vorbei. Hier werden Erinnerungen an den guten alten WDR "Rockpalast" der
70er Jahre wach. Fans von Rock, Blues, RnB, Funk und Rock'n Roll werden auf Ihre Kosten kommen, denn die beiden Live-Bands der "Blues Factory" sind Spezialisten darin, das Adrenalin in Wallung zu bringen. Die Gründungsväter der "Blues Factory" sind Briten – der Laden existiert jetzt seit 2001.
Das Video zeigt die Hausband "The Blues Machine" mit ihrer charismatischen Sängerin Mary "live vor Ort".
Kommen wir nun noch kurz zu der Kathegorie, an der sich die Gemüter auf die eine oder andere Weise erregen, und bei der die Geschmäcker sich spalten: Den sogenannten Gogo Bars, deren Bedeutung in Thailand – und anderen asiatischen Ländern – über den eigentlichen Begriff (nämlich Bar mit Unterhaltung durch Gogo-Tänzer) hinausgeht. Denn da Prostitution und somit auch das
Betreiben von Bordellen hier offiziell verboten sind, greift man auf eine Art List zurück. Offiziell sind die vielen hübschen jungen Mädchen nur als freiberufliche Gogo-Tänzerinnen, Animierdamen – oder was auch immer – angestellt. Inoffiziell gehen sie noch einem anderen Gewerbe nach. Ziel der Tätigkeit ist es natürlich, im Laufe des Abends einen Ausländer kennen zu lernen. Wenn der dann nämlich beim Verlassen des Lokals seine neue Thai-Bekanntschaft mitnehmen möchte, verdient nicht nur die junge Dame daran – denn erst muss zur "Auslösung" des Mädels am Tresen eine Bar Fine ("Hausgebühr") bezahlt werden. Die an dieser Stelle zu bezahlende Summe beinhaltet natürlich
NICHT! das eigentliche Honorar der Thai-Lady – das wird unabhängig von der Bar Fine mit der Dame direkt ausgehandelt. (...Das gleiche Prinzip gilt natürlich auch für Bars, in denen man ausschliesslich junge Männer kennenlernen kann).
Es gibt Gogo Bars in Pattaya, bei denen man auf 200 Meter sieht, worum es hier geht, wie z.B. das "Living Dolls", und es gibt Bars, in denen man eigentlich gar nicht erwartet angesprochen zu werden, da sie – bis auf die Lautstärke – an die kleine Stammkneipe im Heimatland erinnern.
Wem das alles immer noch nicht schrill genug sein sollte, der kann dann noch "The Castle" – Pattayas ersten Fetisch-Club aufsuchen.
Und bitte nicht vergessen:
Man wird nicht gezwungen, in den Clubs und Bars von Pattaya jemanden kennen zu lernen. Ebenso gut kann man auch einfach nur relaxt einen Drink geniessen und das geschäftige Treiben an sich vorüber ziehen lassen. Wer das auch nicht möchte, kann Bars dieser Art links liegen lassen, oder auch einen Bogen darum machen. Jeder nach seiner Fasson.
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Fazit: Sicherlich ist Pattaya keine biedere Saubermann-Stadt. Es herrscht eine unverkrampfte, tolerante und weltoffene Lockerheit vor, die der Stadt einen Charme der ganz besonderen Art verleiht. Das bunt gemischte, multikulturelle Völkchen aus aller Welt, das Jahr für Jahr in Pattaya seinen Urlaub verbringt, weiß das sehr wohl zu schätzen (...inzwischen übrigens auch immer mehr Paare und Familien). Wer allerdings diese gewisse Lockerheit nicht zu schätzen und geniessen weiß, dem wird es hier auch nicht gefallen.
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