
Bis 1939 (...und für kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1949) hieß Thailand noch Siam. Es ist der einzige Staat Südostasiens, der im Laufe seiner Geschichte – und im Gegensatz zu seinen Nachbarn Myanmar, Laos, Kambodscha, Vietnam und Malaysia – niemals kolonialisiert wurde. Aus diesem Grund wurde dann auch der Name Thailand angenommen, denn übersetzt bedeutet er "Land der Freien".
Mit einer Nord-Süd Ausdehnung von 2000 km und einer Gesamtfläche von 514.000 qkm nimmt Thailand einen beachtlichen Teil der Landfläche Südostasiens ein. Es erstreckt sich von den südöstlichen Ausläufern des Himalaja-Gebirges bis an den Mekong, weiter südlich zum Golf von Thailand und bis etwa zur Mitte der Malaiischen Halbinsel sowie an die Andamanensee des Indischen Ozeans.
Abbildung oben: Entfernungen innerhalb von Thailand in km als Tabelle.
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Thailand grenzt im Westen und Norden an Myanmar, im Nordosten an Laos, im Osten an Kambodscha und im Süden an Malaysia. Die meisten Grenzlinien wurden Ende des 19. Jahrhunderts und zu Anfang des 20. Jahrhunderts festgelegt. Über die Ostgrenze zu Laos und zu Kambodscha herrscht noch keine Einigkeit.
Abbildung rechts: Landkarte von Thailand.
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Die fünf Regionen des Landes unterscheiden sich landschaftlich, klimatisch, wirtschaftlich, sprachlich und kulturell stark von einander:
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