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Der offizielle Name der Stadt Bangkok lautet in Thai "Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok
Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit". Mit bescheidenen 163 Buchstaben ist diese traditionelle Bezeichnung Bangkoks gleichzeitig der längste Ortsname der Welt.
Heute verwenden die Thais normalerweise die Kurzform Krung Thep, was man mit Stadt der Engel übersetzen kann.
(Rechts oben: Wappen der Stadt Bangkok)
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Nachdem Ayutthaya 1767 von den Burmesen erobert, geplündert und beinahe völlig zerstört worden war, wurde 1772 von General Taksin eine Kleinstadt namens Thonburi zur neuen Hauptstadt
ernannt. 1782 verlegte König Rama I. (Begründer der bis heute regierenden Chakri-Dynastie — siehe Zeichnung links), seinen Regierungssitz auf ein östliches Gebiet von Thonburi namens Rattanakosin (mit dem hauptsächlich von Chinesen bewohnten Dorf "Bang Kok"), welches er – nach dem Vorbild Ayutthayas – zum Zentrum der neuen Metropole machte.
Der Hauptverkehr spielte sich in dieser Zeit auf einem Netz von Kanälen (Khlongs) ab, die die gesamte Stadt durchzogen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die meisten von Ihnen zugeschüttet, um in der schnell wachsenden Stadt Platz für Strassen zu schaffen.
Anfang des 20. Jahrhunderts wuchs die Stadt weiter in Richtung Osten und Norden. 1932 wurde die erste Brücke in Bangkok eingeweiht. Im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt 1944 von den Alliierten bombardiert – wuchs nach Ende des Krieges aber nur noch schneller.
Zwischen 1960 und 1970 erlebte Bangkok dann den bisher größten Bauboom. In den 1980er Jahren begann der unaufhaltsame Siegeszug der Hochhäuser.
(Abbildung oben: Straßenbahn-Linie 1959 in der Nähe des Wat Benchamabophit).
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Heute ist Bangkok eine der weltoffensten und modernsten Metropolen Asiens. In Bangkok ist nicht nur der Sitz der thailändischen Börse sondern auch der Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik (UNESCAP).
Ca. 50% des Bruttoinlandsproduktes werden in der Hauptstadt erwirtschaftet. Der Außenhandel wird zu 90%!!! in Bangkok abgewickelt.
Neben verschiedenen Fach- und Hochschulen verfügt Bangkok über sechs Universitäten. Etwa 400 buddhistische Tempelanlagen und Klöster verteilen sich über die Stadt.
Das Verwaltungsgebiet Bangkok hat den Status einer Provinz. Anders als in den 75 weiteren Provinzen Thailands wird in Bangkok der Gouverneur – alle vier Jahre – direkt gewählt.
(Abbildung oben: Imposante Bangkok-Aufnahme von Benny Lagerhult.)
In dem kulturell, politisch und wirtschaftlich wichtigsten Zentrum Thailands, ist das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt zehnmal höher als z.B. im Isaan – der ärmsten Region des Landes. Große Teile des Landes profitieren in keinster Weise von der wirtschaftlichen Entwicklung der um Bangkok liegenden Region. Dadurch ist ein extremer Wanderungszuwachs – aus ärmeren Regionen – in Bangkok zu verzeichnen, was wiederum ein großes Problem für die Wohnsituation darstellt, weil durch die zunehmende Nachfrage die Wohnungs- und Grundstückspreise erheblich in die Höhe geschossen sind.
Weitere Probleme sind in Bangkok (neben einer völlig überlasteten Müll- und Abwasserentsorgung) vor allem der Straßenverkehr und die Luftverschmutzung, denn seit dem Bau der Hochhäuser gibt es kaum noch Ventilation auf den Strassen. Durch ein Verkehrsnetz, das am Rande eines Kollapses steht, hat die Luftverschmutzung bereits gesundheitsschädliche Werte erreicht. Immer mehr Menschen leiden an Bronchitis, Asthma oder Erschöpfung. Atemschutzmasken sind im Strassenbild keine Seltenheit mehr. (Abbildung oben: Imposante Bangkok-Aufnahme von Benny Lagerhult.)
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Anfang des 21. Jahrhunderts (2005) leben in Bangkok über 6 Millionen Menschen auf ca. 1.560 qkm. In der Bangkok Metropolitan Region (...sie umfasst außer der Stadt Bangkok die Provinzen Nakhon Pathom, Nonthaburi, Pathumthani, Samut Prakan und Samut Sakhon) leben zur gleichen Zeit über 11 Millionen Menschen auf ca. 7.760 qkm.
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Flughäfen:
Am 28. 09. 2006 wurde der – mit nicht enden wollenden
Korruptionsgeschichten in Verbindung gebrachte – Suvarnabhumi Airport ca. 30 km östlich von Bangkok eröffnet. Damit wurde der Bangkok International Airport (Don Mueang) – ca. 20 Km nördlich des Zentrums – als "Main-Airport" abgelöst. Dementsprechend wurde der Flughafencode
Don Mueangs ("BKK") auf den
Suvarnabhumi Airport übertragen. Im März 2007 wurde Don Mueng dann für reine Inlandsflüge mit dem Flughafencode "DMK" wiedereröffnet.
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Busbahnhöfe:
Busreisen in die anderen Regionen Thailands starten von drei Fernbusbahnhöfen in Bangkok:
a) Vom Eastern Bus Terminal "Ekamai" (Sukhumvit Road, gegenüber Soi Ekamai) fahren die Busse Richtung Osten. Klimatisierte Busse nach Pattaya fahren alle 30 Minuten.
b) Vom Northeastern Bus Terminal "Morchid" (Kamphaengphet 2 Road, westlich vom Flughafen) fahren die Busse Richtung Norden und Nordosten. Doch auch hier fahren alle 30 Minuten klimatisierte Busse nach Pattaya.
c) Vom Southern Bus Terminal fahren die Busse Richtung Westen und Süden. Im November 2007 wurde der Southern Bus Terminal an die Phutthamonthon Sai 1 verlegt. Die alte Location (an der Auffahrt zur Borom Ratcha Chonni Road) war offensichtlich überlastet.
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Bahnhöfe:
Die meisten Bahnverbindungen Richtung Norden, Nordosten, Osten
und Süden starten von Hua Lamphong, dem Hauptbahnhof Bangkoks. Weitere Züge in Richtung River Kwai – sowie Richtung Süden – fahren vom Bahnhof in Bangkok Noi ab. Desweiteren gibt es noch (ausschliesslich für Güterverkehr) am nördlichen Stadtrand den Bahnhof Bang Sue.
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Häfen:
Bangkoks Hafen (Pak Nam oder auch Khlong Toei genannt) ist einer der größten Südostasiens. Er verteilt sich über eine Fläche von über 3,5 qkm und liegt am östlichen Chao Phraya-Ufer.
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Sonstiges:
Im Dezember 1999 wurde die Hochbahn "Bangkok Skytrain" – das erste öffentliche Schnellbahnprojekt der Stadt – in Betrieb genommen. Sie befördert über 250.000 Fahrgäste pro Tag und verkehrt auf zwei Linien mit ca. 20 Kilometer Länge. Am Umsteigebahnhof Central Station kreuzen sich die beiden Linien.
Die "Bangkok Metro" basiert auf der Technik und Ausstattung des Skytrains. Im Juli 2004 wurde ein ebenfalls ca. 20 km langer Streckenabschnitt eröffnet. Umsteigemöglichkeiten zum Skytrain sind an mehreren Stellen vorhanden.
Sehr sinnvoll und hilfreich ist in diesem Zusammenhang die kostenlose "Official BTS SkyTrain Map", die von der Firma "Groovy Map" in hoher Auflage an zahlreiche Hotels in Bangkok verteilt wird.
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Wer in Bangkok ankommt, der hat – immer vorausgesetzt er möchte das auch – mehrere Möglichkeiten nach Pattaya zu gelangen:
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Eine Alternative bietet der "Bell Travel Service":
Das 1995 gegründete Unternehmen "Bell Travel-Service" hat sich auf Fahrten zwischen Bangkok, Pattaya und Suvarnabhumi Airport spezialisiert. Die folgenden Touren bietet die Firma an sieben Tagen die Woche an:
1. Bangkok –> Pattaya
(09:30/13:30/17:30, 350 Baht pro Person)
2. Pattaya –> Bangkok
(09:30/13:30/17:30, 350 Baht pro Person)
3. Pattaya –> Suvarnabhumi Airport
(06:00/09:00/11:00/13:00/15:00/17:00/19:00, 200 Baht pro Person)
4. Suvarnabhumi Airport –> Pattaya
(08:00/10:00/12:00/14:00/16:00/18:00, 200 Baht pro Person)
Eine Fahrkartenreservierung (...mindestens drei Tage vor dem Reisedatum) erfolgt nach vorheriger Registrierung über die Website des "Bell Travel Service".
Danach klickt man sich einfach durch das übersichtlich gemachte englischsprachige Informations-Menü, und sucht sich die passende Route zum gewünschten Zeitpunkt aus. Falls das in Pattaya oder Bangkok gebuchte Hotel in der Service Area-Liste zu finden ist, kann man sich auch von dort abholen lassen.
Wenn nicht, dann muss man sich zum ausgewählten Zeitpunkt an einer der drei Stationen (Bangkok, Suvarnabhumi Airport, Pattaya) einfinden.
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Alternativ kann man natürlich auch von seinem Hotel in Bangkok per Skytrain, Bus, Metro oder Taxi zum Eastern Bus Terminal (Sukhumvit Road, gegenüber Soi Ekamai) fahren. Von dort fahren etwa alle 30 Minuten klimatisierte, bequeme Busse Richtung Pattaya. Ein Ticket kostet ca. 130,- Bhat. Je nach Uhrzeit bzw. Verkehrslage benötigt der Bus für die Strecke vom Eastern Bus Terminal Bangkok bis nach Pattaya etwa 2 bis 2,5 Stunden. Zur Rushhour allerdings auch schon mal länger.
Unbedingt sehenswert in Bangkok:
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Über die Sehenswürdigkeiten in Bangkok lassen sich dicke Wälzer schreiben, und gigantische Websites füllen. Soll heißen: Die hier aufgeführten Highlights können – und wollen – mit der Detailfreudigkeit eines professionellen Bangkokführer in gedruckter Form genauso wenig mithalten, wie mit den geballten Infos spezieller Bankok-Websites. Betrachte die folgende Auflistung bitte als kompakte Kurzübersicht der bekanntesten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten Bangkoks:
Grand Palace (Phra Borom Maharadscha Wang):
Der Königspalast bzw. Grand Palace ist das wohl wichtigste Wahrzeichen Bangkoks. Der gesamte Komplex besteht aus über
100 Gebäuden, die sich über ein etwa 2,5 qkm großen Gelände am Ostufer des Chao Phraya verteilen. Am 6. Mai 1782 wurde mit dem Bau des Palastes begonnen – und selbst heute kann von einem Ende der Arbeiten nicht die Rede sein, da regelmässig Gebäude
innerhalb der Anlage neu errichtet, renoviert oder umgebaut werden. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war er der Sitz der Könige von Siam. Nach 1946 verlegte König Bhumibol Adulyadej (Rama IX.) die Residenz in den Chitralada-Palast.
Eine Ähnlichkeit des Grand Palace zum alten Königspalast in Ayutthaya war schon bei Baubeginn beabsichtigt. Die gesamte Anlage besteht aus zwei Teilen: Dem Königspalast, in dem früher die königliche Familie wohnte, und dem Wat Phra Kaeo. Da es sich bei letzterem um einen königlichen Tempel handelt, leben hier keine Mönche.
Der im Wat Phra Kaeo beherbergte Smaragd-Buddha (der eigentlich aus Jade besteht), ist die wohl am meisten verehrte Buddhastatue Thailands.
Sehenswert sind auch der Royal Thai Decorations and Coin Pavillon mit einer ständigen Ausstellung königlicher Insignien, Medaillen und Münzen sowie anderer Zahlungsmittel des frühen 11. Jahrhunderts.
Die Anlage ist täglich geöffnet von 8.30 bis 15.30 Uhr.
Logischerweise sollte man bereits VOR DEM BESUCH an die Einhaltung der Kleiderordnung denken – welche besagt, dass Frauen ihre Schultern bedeckt halten müssen, und Röcke bis über die Knie reichen müssen. Kurze Hosen, und offenes Schuhwerk
werden ebenfalls ungern gesehen. Dass man shirts mit provokanten Aufdrucken vermeiden sollte, muss wahrscheinlich nicht extra erwähnt werden. Wer es mit der Kleiderordnung trotzdem nicht gebacken bekommen sollte, der kann sich entweder gegen Pfand am Eingang angemessene Kleidung leihen – oder er verzichtet auf den Besuch.
Der Eintritt kostet für Ausländer 200 Bhat, für Thais ist er umsonst. Mit selbigem Ticket kann man später noch den Wimanmek-Palast im Dusit-Bezirk besuchen. Also: Aufbewahren!
Weitere Infos zum Grand Palace sind auf der – vom Bureau of the Royal Household kreierten – Website
Palaces of the King zu finden.
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Weitere wichtige Tempelanlagen:
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Wat Pho (Tempel des Liegenden Buddha):
Der Tempel des liegenden Buddha (offizieller Name Wat Phra Chetuphon) wurde nach Schätzungen im 17. Jahrhundert erbaut, und ist wahrscheinlich der älteste Tempel Bangkoks. Er befindet sich in südlicher Nachbarschaft des Grand Palace, in Bangkoks Altstadt. Die gesamte Tempelanlage wird von einer Mauer – mit 16 Toren – umgeben. Der Haupteingang liegt an der Thai Wang Road, der direkten Verbindung zwischen Grand Palace und Wat Pho.
Die Hauptattraktion der Anlage ist – wie der Name schon sagt – die 45 Meter lange und 15 Meter hohe, mit Blattgold überzogene, Statue eines liegenden Buddhas. Die Fußsohlen bestehen aus Perlmutteinlagen. Die riesige Statue wurde im Jahre 1832 erstellt.
Von Beginn an widmete sich der Tempel der Medizin und Heilkunst, was viele Wandmalereien und Inschriften noch heute belegen. Seine Funktion als Heilstätte und Apotheke wurde in den 1970ern eingestellt. Das College of Traditional Medicine befindet sich dagegen nach wie vor im Tempel. Es ist die älteste und angesehenste Adresse zum Erlernen der Thai-Massage.
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Wat Arun (Tempel der Morgenröte):
Dieser eindrucksvolle und bedeutende Tempelbau liegt im Ortsteil Bangkok Yai am westlichen Ufer des Chao Phraya-Flusses – gegenüber dem Grand Palace. Beeindruckend ist die über 70 Meter aufragende, mit Unmengen von Porzellanstücken überzogene
Pagode, deren Errichtung von König Rama II. (1766 - 1824) in Auftrag gegeben wurde – und unter König Rama III. (1788 - 1851) fertiggestellt wurde. Dieser "Eyecatcher" wird von vier kleineren Türmen umrahmt, die wiederum durch Pavillons miteinander verbunden sind. Die "Tempelwächter" gleichen denen im Wat Phra Khaeo des Grand Palace: Neben den beiden dämonischen Riesen (dem weissen Sahasdeja und dem grünen Tasakantha) sind ebenfalls die bekannten chinesischen Steinkrieger anzutreffen. Wat Arun beherbergte für einige Zeit auch den Smaragdbuddha, bevor dieser dann einen endgültigen Platz im Wat Phra Khaeo fand.
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Wat Traimit (Tempel des Goldenen Buddha):
Der Tempel des Goldenen Buddha ist eine Art Heiligtum im Bezirk Samphan Thawong in Bangkok. Die Anlage ist am Ende der
Yaowarat Road in Chinatown, in der Nähe des Bangkoker Hauptbahnhof Hua Lamphong gelegen.
Das Kernstück des – im 18. Jahrhunderts errichteten – Tempels bildet eine ca. 3,5 Meter hohe Buddha-Statue. Sie wiegt bescheidene 5,5 Tonnen und besteht aus purem Gold!
Um die – wahrscheinlich im 14. Jahrhundert von König Li Thai von Sukothai in Auftrag gegebene – Statue vor Plünderungen durch
Räuber oder feindliche Soldaten zu schützen, wurde sie in einer "Haut" aus Gips versteckt, und dadurch im Laufe der Zeit vergessen. Später wurde die Statue nach Bangkok gebracht, und in einem relativ unbedeutenden Tempel untergebracht, da inzwischen niemand mehr wusste, was sich unter der Gipsoberfläche befand. Bei einem geplanten weiteren Umzug in den 1950er Jahren stürzte die Statue um, die Gipsschicht wurde beschädigt und das Innere kam an einigen Stellen zum Vorschein.
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Wat Saket (Golden Mount):
Dieser Tempel liegt im Bezirk Pom Prap Sattru Phai und gehört ebenfalls zu den großen Sehenswürdigkeiten Bangkoks. Wat Saket stammt noch aus der Ayutthaya-Epoche, und gehört damit zu den ältesten Tempeln Bangkoks. König Rama III. (1788 - 1851) ließ die
Anlage aufwendig restaurieren und erweitern. Außerdem ließ er den ca. 80 Meter hohen – künstlich aufgeschütteten – Hügel (oberhalb der Ratchadamnoen Avenue) errichten, auf dem heute die bekannte goldene Chedi steht. Leider brach aufgrund des weichen Untergrundes die erste (noch größere Chedi) zusammen. Rama IV. (1804 - 1868) startete darauf einen weiteren Versuch, und ließ eine kleinere Chedi auf selbigem Hügel errichten. Diese Chedi steht noch heute, und bildete lange Zeit die höchste Erhebung Bangkoks. Jedes Jahr im November darf das Innere der Chedi für einige Tage betreten werden. Ein gigantischer Besucherstrom pilgert daraufhin die 318 Stufen empor, um die heilige Stätte zu besuchen.
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Wat Mahathat:
Wat Mahathat liegt im Bangkoker Bezirk Phra Nakhon. Auf seinem Gelände befindet sich die Mahachulalongkornrajavidyalaya-
Universität der buddhistischen Mahanikai-Glaubensgemeinschaft.
Der Tempel, der schon vor der Gründung Bangkoks als Wat Salak existierte, bereitete den Städteplanern Bangkoks einiges Kopfzerbrechen, da die Stadtmauern der – zu dieser Zeit noch in der Planung bestehenden – Hauptstadt mitten durch das Kloster führen würden. Daher beschloss man, den gesamten Tempel umzubauen, um ihn so in einer würdigen Lage in die neue Hauptstadt zu integrieren. Der Umbau begann 1783, und die Anordnung wurde seitdem nicht mehr geändert.
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Wat Benchamabophit (Marmortempel):
Diese Anlage (kompletter Name Wat Benchamabophit Dusitvanaram) gehört zu den "neueren" Tempeln Bangkoks und liegt neben dem Chitralada Palast an der Si Ayutthaya Road.
Im Jahre 1899 beauftragte König Rama V. (1853 -1910) seinen Halbbruder Prinz Naris mit der Errichtung des Tempels. Der künstlerisch ambitionierte Prinz holte sich zur Unterstützung den italienischen Architekten Herkules Manfredi, was die zahlreichen europäischen Einflüsse in Gestaltung und Materialwahl erklärt.
So wurde z.B. der komplette Tempel aus weißem Carrara-Marmor errichtet.
Ungewöhnlich sind auch die Bestandteile aus der sakralen Architektur Europas, wie zum Beispiel bunte Glasfenster.
Geplant war eine Verlegung des hochverehrten Phra Buddha Chinarat aus dem Wat Phra Si Rattana Mahathat (Phitsanulok) in den Wat Benchamabophit. Doch die Einwohner von Phitsanulok weigerten sich, die Statue abzugeben. Daher wurde eine 1:1 Kopie angefertigt. Des weiteren bietet der Marmortempel eine Galerie, in der 53 bronzene Buddha-Statuen verschiedener Epochen zu bewundern sind.
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Wat Suthat und Sao Ching Cha:
Mit einer Fläche von etwa 40 ha ist Wat Suthat eine der größten Tempelanlagen in Bangkok. Drei Könige (Rama I. bis Rama III.) waren an der Errichtung des Tempels beteiligt. Im Jahre 1807 begann der Bau des Tempels. Ein Jahr später ließ Rama I. (1737 - 1809) die 8 Meter große Statue des Buddha Shakyamuni – aus dem Wat Mahathat in Sukhothai – per Barke über den Chao Phraya nach Bangkok bringen. Dort angekommen, wurde die Statue in Form einer feierlichen Prozession zu der ihr vorgesehenen Stelle – als Zentrum des neuen Tempels – gebracht. Das eigentliche Tempelgebäude sollte später um die Statue herum gebaut werden. Nach dem Tod Rama I. wurde der Bau des Tempels von seinem Sohn Rama II. (1766 - 1824) fortgesetzt. Doch erst Rama III. (1788 - 1851) gelang es, die Tempelanlage komplett fertig zu stellen.
Bekannt und beliebt ist Wat Suthat heute auch für seine Wandgemälde aus dem 19. Jahrhundert. Anlässlich des 200. Geburtstags der Stadt Bangkok wurden sie 1982 komplett restauriert.
Auf einer Verkehrsinsel vor dem Eingang des Tempel befindet sich die 1784 errichtete "Große Schaukel" (Sao Ching Cha). Früher war sie jedes Jahr der Schauplatz einer brahmanischen Zeremonie zu Ehren des Hindu-Gottes Shiva. Da die "Kletter-und Schaukelzeremonie" jedes mal viele Verletze mit sich brachte, wurde sie aus Sicherheitsgründen in den 1930er Jahren abgeschafft. Doch auch noch heute gilt Sao Ching Cha als eines der wichtigsten Wahrzeichen Bangkoks.
Weitere Tempelfotos – unter anderem auch aus Bangkok – findest Du in der
Galerie "Tempel und Mönche".
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Wimanmek-Palast:
Der Wimanmek Palast (auch "Das Himmlische Palais" genannt) liegt – komplett von Wasser umgeben – im Bezirk Dusit an der Radschawithi-Road. Das Gebäude wurde ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts (...nach dem Entwurf eines deutschen Architekten!) von König Rama V. (1853 - 1919) auf der Insel Ko Chang in der Provinz Chonburi im Golf von Thailand erbaut. Doch bereits im Jahre 1900 wurde der komplette Bau – aufgrund einer
diplomatischen Krise, und daraus resultierenden Sicherheitsproblemen – an seinen heutigen Ort umgesiedelt. Innerhalb nur eines Jahres war die Umsiedlung abgeschlossen!
1982 wurde das Gebäude anlässlich der Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag Bangkoks auf Anweisung Königin Sirikits aufwendig renoviert, und als Museum für die Öffentlichkeit geöffnet. Davor war es fast 50 Jahre unbewohnt. Der Wimanmek-Palast ist eine gelungene Symbiose aus europäischen und thailändischen Baustilen – und ganz nebenbei das größte Teakholzgebäude der Welt!
Das 200,- Baht teure Ticket welches für den Besuch des Grand Palace bzw. Wat Phra Khaeo anfällt, beinhaltet ebenfalls einen Besuch im Wimanmek-Palast. Also nicht wegschmeissen!!
Weitere Infos zum Wimanmek-Palast sind auf der – vom Bureau of the Royal Household kreierten – Website
Palaces of the King zu finden.
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Nationalmuseum Bangkok:
Das Nationalmuseum liegt nördlich des Grand Palace im Bezirk Phra Nakhon und ist das größte Museum in Südostasien.
Neben traditionellem thailändischem Kunsthandwerk, und Gebrauchsgegenständen des Königs, präsentieren sich unter anderem:
Das Museum ist täglich (außer Montags) von 09:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 40 Baht. Jeden Donnerstag wird um 09:30 Uhr eine Führung in deutscher Sprache angeboten!
Weitere Infos bietet die
Website des Museums.
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Bootshäuser am Khlong Bangkok Noi:
Besucher des Nationalmuseums sollten unbedingt den kurzen Weg über die Brücke zu den Bootshäusern mit einplanen, denn die handwerklich kunstvoll geschnitzten, und prachtvoll verzierten Königsbarken lohnen allemal einen Besuch. Zum Einsatz kommen sie normalerweise nur bei den allerhöchsten Feierlichkeiten des Königshauses.
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Nationalgalerie (National Gallery Museum):
Gegenüber vom Nationalmuseum an der Chao Fa Road liegt die Nationalgalerie. Sie beherbergt sowohl alte als auch zeitgenössische Bilder thailändischer Künstler. Die
Nationalgalerie ist – wie das Nationalmuseum – täglich (außer Montags) von 09:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.
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Lumphini-Park:
Mit über 50 ha Fläche ist der Lumphini-Park nicht nur eine der größten Parkanlagen Bangkoks sondern auch ein eigener Unterbezirk des Innenstadt-Bezirks Pathum Wan. Er liegt an der Nordseite der
Rama IV-Road. Seine Entstehung ist auf ein anderes Ereignis zurück zu führen, denn eigentlich wurde das Gelände 1925 für die erste siamesische Handelsmesse angelegt. Nach der Veranstaltung übergab Rama VI. (1881 - 1925) das Gebiet jedoch der Bevölkerung Bangkoks als Park. Aus Dank wurde ihm von den Stadtvätern
eine Statue gewidmet, die am südwestlichen Eingang zu finden ist.
Die Pagode des Parks wurde von einer chinesischen Vereinigung gestiftet.
Überhaupt wird der Park in ausgiebiger Form von den ortsansässigen Chinesen frequentiert, die vor allem das reichhaltige Fitness-Programm des Parks nutzen:
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Queen Saovabha Memorial Institut (Schlangenfarm):
Westlich des Lumphini-Parks liegt eine Schlangenfarm, die etwa
tausend Giftschlangen beherbergt, die zur Produktion und Entwicklung von Heilseren gehalten werden. Wer interessiert ist, kann gegen 70 Baht Gebühr an einer der Führungen teilnehmen, die an jedem Wochentag um 11:00 und 14:00 Uhr stattfinden. Nach einer Diashow, werden in einem abgetrennten Aussenbereich die giftigsten Schlangen Südostasiens präsentiert.
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Dusit-Zoo:
Der 1938 gegründete Dusit-Zoo liegt zwischen dem Chitralada-Palast und dem Parlamentsgebäude im Bezirk Dusit. Die Anlage hat
eine Größe von fast 20 ha. Etwa 20 % davon sind Wasserflächen. Der Zoo beherbergt ca. 300 Säugetierarten, ca. 300 Reptilienarten und ca. 1.000 Vogelarten – der Großteil davon aus Asien und Afrika.
Auf dem See kann man mit Tretbooten fahren. Wer ansonsten zu der eher lauffaulen Kundschaft zählt, kann sich auch von einer elektrisch betriebenen Mini-Straßenbahn durch den Park kutschieren lassen.
Öffnungszeiten: Täglich von 09.00 - 18.00 Uhr.
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Crocodile Farm:
Die 1950 gegründete Krokodilfarm diente anfangs der reinen Ledergewinnung zur Erstellung gruseliger Cowboystiefel, Handtaschen und Gürtel. Erst einige Jahre später kamen kreative Köpfe auf die Idee, die Anlage auch in touristischer Form nutzen zu können. So wuchs die Anlage step by step zu einem – mittlerweile gigantischen – Freizeitpark heran, der Elefanten, Tiger, Bären, Löwen, Schimpansen, etc... beherbergt.
Die Krokodilfarm an sich verfügt inzwischen über ca. 60.000!! Krokodile, und darf sich somit größte Krokodilfarm der Welt nennen.
Natürlich werden auch hier die – in Thailand sehr beliebten – Schauveranstaltungen angeboten (...Radfahrende Elefanten, Ringkämpfe mit Krokodilen, etc...), die tierliebenden Westeuropäern häufig sauer aufstossen. Doch wie ich schon mehrfach sagte: Bei allen Tierpark- und Zoobesuchen in Thailand sollte man sich darüber im klaren sein, dass ein Großteil der Asiaten ein völlig anderes Verständnis über das Verhältnis zu Tieren hat, als es in Europa vorherrscht.
Die sehenswerte Anlage liegt in der Provinz Samut Prakan, die zur Bangkok Metropolitan Region gehört, und etwa 30 km in südöstlicher Richtung der Innenstadt liegt. Am besten per Taxi zu erreichen. Der Eintritt beträgt (...für Ausländer) allerdings stolze 300 Bhat.
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King Rama IX Park:
Diese wunderschöne Parkanlage wurde zu König Bhumibol Adulyadejs 60. Geburtstag am 05.
Dezember 1987 eröffnet. Sie ist in der Soi 103 der Sukhumvit-Road im Bezirk Prawet in Bangkok zu finden.
Präsentiert werden hier unter anderem:
Öffnungszeiten: Täglich von 05.00 - 19.00 Uhr
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Rama VIII Brücke:
Mit ungefähr 300 Metern Länge, überquert diese eindrucksvolle vierspurige Brücke den Chao Praya und schafft so eine – heute nicht mehr wegzudenkende – Verbindung zwischen Thonburi und
Rattanakosin. Die Idee zum Bau der Brücke ist auf eine Initiative König Bumiphols zurückzuführen, benannt wurde sie nach seinem verstorbenen Bruder, Ananda Mahidol.
1999 war der Baubeginn der Brücke – im September 2002 wurde die Eröffnung gefeiert.
Der auffällige, tragende Pfeiler hat die Form eines auf dem Kopf stehenden Y und ist über 150 Meter hoch. Auf der Spitze ziert ihn ein goldfarbenes Lotus-Symbol.
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Siam Ocean World:
In den beiden Untergeschossen des Siam Paragon (...siehe Einkaufszentren) befindet sich
Siam Ocean World – Südostasiens größtes Aquarium. Auf einer Gesamtfläche von mehr
als 10.000 qm können ca. 30.000 Meeresbewohner, ein künstliches Riff und ein separates Haibecken bestaunt werden. Zu den Highlight der Anlage zählt der gläserne Tunnel, der durch den größten der sieben Sektoren führt. Die Eintrittspreise sind allerdings recht happig: 450 Bhat pro Erwachsener und 280 Bhat pro Kind.
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Khaosan Road:
Die wohl bekannteste Straße Bangkoks befindet sich in der Nähe des Demokratie Denkmals, das wiederum im Kreisverkehr der Ratchadamnoen Road (nahe des Grand Palace) steht. Die nur etwa 400 - 500 Meter lange Straße steht als Synonym für das Thema Rucksacktourismus in Bangkok. Ihre Geschichte beginnt im Jahr 1982, als in Thailand das buddhistische Jahr 2525 gefeiert wurde. Unzählige Rucksacktouristen strömten ins Land, die meisten davon wenig motiviert, das geringe vorhandene Budget in kostspieligen Hotels zu verballern. Da die wichtigsten Feierlichkeiten im Wat Phra Khaeo stattfanden, fragte man die Anwohner der näheren Umgebung (...Khaosan Road) nach preiswerten Übernachtungsmöglichkeiten. Der Beginn einer wunderbaren
Freundschaft... Innerhalb weniger Jahre schossen Bars, Reisebüros, Internetcafes, Snack-Restaurants, Gästehäuser und Tingeltangel-Läden wie Pilze aus dem Boden – und zwar alles auf low-budget Niveau. Einen wahren Boom erhielt die Khaosan Road dann nochmal nach dem Roman "The Beach" (1996) von Alex Garland, sowie der gleichnamigen Verfilmung von Danny Boyle (2000). Doch wie überall in Thailand, blieb auch in der Khaosan Road die Zeit – zumindest in kommerzieller Hinsicht – nicht stehen. Schnell erkannte man, dass die Ansprüche der meisten Backpacker im Laufe der Jahre gestiegen waren, und ruckzuck begannen auch die Preise rasant nach oben zu steigen. Frei nach dem Motto: Kult hat einen guten Marktwert. Inzwischen sind viele Kleidungstücke beinahe doppelt so teuer wie auf anderen Märkten in Bangkok und die Gästehäuser unterscheiden sich preislich kaum noch von geräumigeren Hotels. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die ersten Luxus-Shopping-Center in der Khaosan Road errichtet werden.
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Chatuchak Weekend Market:
In unmittelbarer Nähe des Northeastern Bus Terminals "Morchid" zieht dieser Mega-Markt an jedem Wochenende von Freitags bis Sonntags gigantische Menschenmassen zum shoppen an. Hier ist definitiv alles zu bekommen, was man auf einem Markt
dieser Größenordnung in Thailands Metropole zu finden hofft: Haushaltswaren, lebende Tiere, Pflanzen, Kopien bekannter Brandnames, Kopien brandneuer und alter DVDs und CDs, Kunsthandwerk, Schmuck, etc., etc... sowie natürlich auch Garküchen zur Befriedigung des leiblichen Wohles.
Man sollte viel Zeit mitbringen, denn das Auffinden der gesuchten Ware gestaltet sich bei den Menschenmassen, der Größe und dem Durcheinander nicht ganz einfach. Wie so oft, zahlen leider auch hier Farangs höhere Preise als Einheimische – trotzdem ist das Preisniveau alles in allem völlig in Ordnung.
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Bangkoks Einkaufszentren können mit internationaler Luxusklasse glänzen, und brauchen einen Vergleich mit denen in Hongkong,
Tokyo oder Singapur nicht zu scheuen. In den gigantischen Gebäuden verteilen sich auf mehreren Etagen luxuriöse Fachgeschäfte (vor allem Mode und Schmuck), Kinos, Restaurants, Coffee-Shops, Kaufhäuser und Büros diverser Dienstleistungsfirmen (Telekommunikation, etc...).
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Central World Plaza:
Das achtstöckige Central World Plaza existiert bereits seit 1990. Damals hieß es noch World Trade Center, und war das größte Einkaufszentrum Südostasiens. Nach den Geschehnissen am 11. September 2001 wurde der Name in Central World Plaza umbenannt. Gleichzeitig wurden von neuen Investoren gigantische Summen locker gemacht, und die Fläche der Anlage auf über 500.000 qm vergrößert. Das Central World Plaza ist an der Ecke Rama I. Road und Ratchadamri Road zu finden.
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Siam Center:
Das direkt am Siam Square gelegene Siam Center existiert bereits seit 1973, und ist somit eins der ältesten Shopping Center Bangkoks. Über eine Brücke ist es mit dem angrenzenden Siam Discovery Center verbunden.
Sowohl Siam Center als auch Siam Discovery Center gehören zur
Siam Piwat Co. Ltd., die auch Bangkoks neuen Stern am Luxus-Himmel, das Siam Paragon betreibt.
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MBK:
Ebenfalls am Siam Square befindet sich das 1985 eröffnete MBK, das nach einer Finanzkrise verkauft werden musste – und sich nach einer aufwendigen Renovierung im Jahre 2004 mit über 100.000 Besuchern pro Tag größerer Beliebtheit als je zuvor erfreut.
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Panthip Plaza:
Dieses "Special-Interest-Shopping-Center" liegt an der Petchburi Road (gegenüber vom Pratunam Markt). Auf 4 Stockwerken ist im Panthip Plaza alles erhältlich, was nur annähernd mit dem Thema Computer zu tun hat. Freaks dürften bei dem Angebot leuchtende Augen bekommen, und sollten mindestens einen Tag für den Besuch einplanen (...natürlich ist der gastronomische Bereich im Panthip Plaza ebenfalls abgedeckt). Wer sich etwas auskennt, der wird schnell erkennen, dass sich – wie überall in Thailand – auch hier der Kauf von Hardware nur selten lohnt, und viele Komponenten sogar teurer als in Europa sind. Selbiges gilt natürlich nicht für die Bereiche Software, Spiele, Film-und Musik DVDs. Dass es sich aufgrund der extrem niedrigen Preise nicht um Originale sondern Kopien handelt, dürfte bzw. sollte jedem Kunden klar sein.
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The Platinum:
Dieses Shopping-Center liegt direkt neben dem Panthip Plaza und hat sich ebenfalls auf eine Branche spezialisiert: Hier dreht sich alles um das Thema Mode. Über 1000 Läden bieten ein riesiges Angebot, dass nicht nur gut sortiert und modisch auf dem neuesten Stand ist, sondern sich auch preislich durchaus sehen lassen kann.
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Siam Paragon:
Ganz neue Luxus-Dimensionen erreicht das im Dezember 2005 eröffnete Siam Paragon im Distrikt Pathum Wan. Es liegt gegenüber vom Siam Square an der Rama I. Road.
15 Millarden Baht sollen die dreijährigen Baukosten verschlungen haben. Dafür werden den Besuchern auf 500.000 qm 16 Kinos, 52 Bowlingbahnen, 1 Kaufhaus, 1 Fitness-Center sowie unzählige Fachgeschäfte internationaler Luxusmarken geboten. Doch damit nicht genug: Ein komplettes Messe- und Veranstaltungszentrum (incl. drei Messehallen, fünf Räumen für Meetings, einem Businesscenter und einer VIP-Lounge) ist ebenfalls integriert. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, gehört das
Siam Paragon zur Siam Piwat Co. Ltd., die ausserdem das in unmittelbarer Nähe liegende Siam Center sowie das Siam Discovery Center betreibt.
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Aufgrund der fast täglich wechselnden Insider-Rankings – über die aktuellen Trends, Tips und Topacts der "Nightlife-Scene" in Bangkok – werden wir uns dezent davor drücken, irgendwelche diesbezüglichen Tips anzupreisen.
Bars, Clubs, Discotheken und Restaurants die heute noch angesagt sind, sind morgen vielleicht schon wieder out, pleite oder verkauft – während parallel dazu ein Dutzend neue aus dem Boden geschossen sind.
Wer sich über die Nightlife-Szene in Bangkok informieren möchte, der sollte sich an einen kompetenten Führer wenden, der sich schwerpunktmäßig damit beschäftigt – und auch wirklich weiß, worüber er schreibt. Das Angebot an gedruckten und virtuellen Bangkok-Führern ist gigantisch; qualitativ aber auch wieder recht begrenzt. Das wird jeder merken, der z.B. nur mal die Begriffe "bars in bangkok" oder "nightlife in bangkok" in seine Suchmaschine haut.
Die Suche nach der ultimativen Location könnte daher durchaus einige schlaflose Nächte bereiten.
Hier ein paar interessante Links vorab:
bangkok.com (englisch)
Eine aufwendig gestaltete Internetpräsenz, die keine Fragen oder Wünsche offenlässt. Egal, ob es um Live Music, Gogo Bars, Gay Nightlife, Ladyboy Shows, Pubs, Clubs, Restaurants, Hotels, etc... geht – auf diesen Seiten sollte jeder fündig werden.
ubradio.net (english)
Die Website des beliebten "Underground Radiosenders" aus Bangkok bietet nicht nur feinsten Clubsound, sondern auch hochaktuelle Infos, über die Topevents in den angesagtesten Läden der Stadt.
bangkok2night.com (englisch)
Nicht ganz so beindruckend wie bangkok.com, aber auf jeden Fall eine der besseren Seiten mit einem riesigen Paket brauchbarer Infos für jeden Geschmack.
bangkokbob.net (englisch)
Die etwas andere Bangkok-Website mit coolen Insider-Infos und viel Humor (...siehe auch Menü Strange Things).
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